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25.06.2014, 13:22 Uhr
Prignitzer CDU setzt sich durch
Landespartei erteilt Zwangsfusion von Landkreisen eine klare Absage
Perleberg - Erfolg für die Prignitzer Christdemokraten auf dem CDU-Landesparteitag vom Wochenende. Der Kreisverband konnte sich, wie dessen Vorsitzender Gordon Hoffmann in einem Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen berichtet, mit seiner Position zu einer drohenden Kreisgebietsreform in Brandenburg durchsetzen. Mit dem Prignitzer Änderungsantrag legt sich die Landespartei nun eindeutig fest - eine Zwangsfusion wird abgelehnt.
Kreisvorsitzender Gordon Hoffmann, der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke und Kreisschatzmeister Werner Sommer beim Landesparteitag
Perleberg - Erfolg für die Prignitzer Christdemokraten auf dem CDU-Landesparteitag vom Wochenende. Der Kreisverband konnte sich, wie dessen Vorsitzender Gordon Hoffmann in einem Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen berichtet, mit seiner Position zu einer drohenden Kreisgebietsreform in Brandenburg durchsetzen. Mit dem Prignitzer Änderungsantrag legt sich die Landespartei nun eindeutig fest - eine Zwangsfusion wird abgelehnt.

Der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete freute sich, dass der Änderungsantrag aus der Prignitz mit großer Mehrheit angenommen wurde. "Für die Prignitz ist das ein Erfolg", stellte Gordon Hoffmann fest. "Die Landespartei erteilt damit einer Zwangsfusion eine klare Absage", erklärte Gordon Hoffmann. "Sie setzt vielmehr auf freiwillige Zusammenschlüsse von Landkreisen." Die Prignitzer CDU hatte bereits in der Vergangenheit keinen Hehl aus ihrer Ablehnung einer solchen Kreisgebietsreform gemacht. Gordon Hoffmann dazu: "Es konnte bislang niemand schlüssig erklären, welche Vorteile wir von einer solchen Reform hätten. Geld lässt sich dadurch nicht sparen, aber die Bürgernähe geht verloren. Auch die Probleme ländlicher Flächenkreise werden nicht gelöst, indem die Fläche noch weiter vergrößert wird."

Schon im Prignitzer Landratswahlkampf hatte die Junge Union ihre Position mit einem aussagekräftigen Plakat zum Ausdruck gebracht: "Stoppt die rot-rote Kreissäge". JU-Vorsitzender Michel Grünke verwies auf die Pläne der rot-roten Landesregierung zur Zusammenlegung von Landkreisen. Andreas Giske, CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag, äußerte, auch wenn die Landesregierung vor der Wahl das Thema jetzt nicht diskutiert, so stehe es doch auf der Tagesordnung.Gordon Hoffmann merkte an: "Als Prignitzer ist für mich klar, dass Perleberg Kreisstadt bleiben muss. Wir haben uns als Landespartei klar dazu positioniert, jetzt erwarte ich auch klare Aussagen der anderen Parteien.