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Archiv
21.07.2010, 00:00 Uhr
CDU reagiert auf BUND-Äußerungen
Autobahn: "Die A 14 muss und wird kommen"
PERLEBERG - Sein Unverständnis über jüngste Äußerungen des Umweltschutzbundes BUND, der den Bau der Autobahn 14 in Frage stellte, drückt der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann aus. In einer Mitteilung an die Presse erklärt er: „Die A 14 muss und wird kommen! Der Neubau der A 14 ist für die Prignitz von herausragender Bedeutung. Durch sie erhält der nordwestliche Verkehrsraum Brandenburgs endlich eine leistungsfähige Anbindung an den Ostseeraum und zum überregionalen europäischen Straßennetz, die die wirtschaftliche Entwicklung in der Region positiv unterstützen wird.“
Ein BUND-Vertreter hatte vor ein paar Tagen unter anderem erklärt, dass der A-14-Bau gegen die Ziele der Landesentwicklung verstoße (MAZ berichtete). Hoffmann dazu: „Das ist eine hanebüchene Argumentation. Das Land Brandenburg hat sich seit Jahren positiv zum Bau der A 14 positioniert. Der Landesentwicklungsplan öffnet alle Türen für den Bau der A 14. Darin wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass die Maßnahmen gemäß Bundesverkehrswegeplan und der Bedarfsplanungen der Länder Berlin und Brandenburg berücksichtigt worden sind. Somit kann keine Rede davon sein, dass Brandenburg die A 14 nicht will.“

Der Landtagsabgeordnete fordert von der Landesregierung in Potsdam nun ein klares Votum für die A 14: „Ich hoffe, dass die Planungen auch unter Rot-Rot weiter vorangetrieben werden und nach Abschluss der Planfeststellungsverfahren schnell mit dem Bau begonnen werden kann.“ Gleichzeitig fordert er, dass insbesondere in Wittenberge die Lärmschutzmaßnahmen nachgebessert werden. Laut Verkehrsprognose würden auf der Autobahn angeblich 400 Fahrzeuge zu wenig pro Tag fahren, um einen verbesserten Lärmschutz zu rechtfertigen. „Hier wird die CDU Prignitz bei den zuständigen Behörden nachhaken“, so der CDU-Politiker. (MAZ)