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Presse
27.09.2017, 14:18 Uhr | MAZ - Prignitz-Kurier 27.9.2017 / Bernd Atzenroth
Thiel lag fast überall vorn
Wahlausschuss bestätigt Ergebnis der Bürgermeisterwahl
Pritzwalk. Es hätte alles ganz anders kommen können – die Pritzwalker Wahlleiterin Petra Lohrmann war darauf vorbereitet, dass es eine Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Pritzwalk kommt. Dass es nun zu ihrer Überraschung anders kam, erspart der Stadt einen aufwendigen Vorbereitungsakt – neue Wahlkarten wären schon jetzt ausgesandt, auch an Jungwähler, die bei der ersten Wahl noch nicht dabei sein dürften, bei der Stichwahl aber schon. Das vorläufige Ergebnis der Bürgermeisterwahl wurde im Wahlausschuss am Montag zum endgültigen Resultat erklärt. Ronald Thiel (CDU/FDP/KBV) errang die absolute Mehrheit der abgegebenen gültigen 6930 Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 67,2 Prozent – mit Ausschlägen nach oben in den Ortsteilen und nach unten in der Kernstadt.
Thiel, der insgesamt auf 54,5 Prozent kam, erzielte seine besten Werte in Beveringen (62,9), Steffenshagen (61,5) und Pritzwalk-West (60,4). Überhaupt schnitt er in fast allen Ortsteilen überdurchschnittlich gut ab, von drei
Ausnahmen abgesehen: Sarnow ging an den Lokalmatador Mario Ortlieb (Gesamtergebnis 14,0 Prozent), der hier 53,5 Prozent erzielte. Auch in Kemnitz schaffte Ortlieb mit 28,3 Prozent ein weit überdurchschnittliches Ergebnis, Thiel kam hier auf 38,4 Prozent. Sehr ausgeglichen war das Ergebnis in Giesensdorf: Ralf Knacke (SPD/Linke/Freie Wähler) kam hier mit 29,6 Prozent auf sein bestes Resultat (insgesamt lag er bei 22,6 Prozent) und lag doch auch hier hinter Thiel (41,5). Ansonsten waren fast alle Ergebnisse im Pritzwalker Stadtkern für Knacke überdurchschnittlich gut, während Thiel hier meist knapp unter der 50-Prozent-Marke blieb. AfD Mann Thomas Schlaffke schnitt mit 14,4 Prozent besonders gut in Pritzwalk-Nord ab. Auch in Seefeld (14,1) und Sadenbeck (13,3) lag er deutlich über seinem Gesamtergebnis von 8,8 Prozent. In Schönhagen verzeichneten sowohl Knacke (23,1) als auch Ortlieb (20,1) gute Ergebnisse, aber Thiel lag vorn (50,7). „Bei der Auszählung gab es wirklich keine Probleme“, erklärte Petra Lohrmann im Ausschuss und dankte allen Wahlhelfern.