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Presse
01.09.2011, 08:44 Uhr | Der Prignitzer vom 01.09.2011
Nicht zum Nulltarif
Inklusion: Kreisverband der CDU Prignitz kritisiert Bildungsministerin

Prignitz: Am Montagabend traf sich der Kreisvorstand der CDU Prignitz zu seiner Sitzung. Neben der Diskussion aktueller politischer Themen und der Vorbereitung der Kreismitgliederversammlung, wurde schwerpunktmäßig das Thema Inklusion behandelt. Der Kreisvorsitzende Gordon Hoffmann kritisierte das Vorgehen der Landesregierung, für die bei diesem Thema das Wohl der Kinder nicht im Vordergrund stehe. Bildungsministerin Münch handele konzeptlos und sei zudem für das katastrophale Kommunikationsdebakel verantwortlich.

„Man kann nicht als ersten Schritt die Schließung der Förderschulen bekannt geben, anschließend feststellen, dass man kein Konzept hat und dann ausschließlich auf das Prinzip Hoffnung vertrauen“, so Gordon Hoffmann.

Dass die Ministerin mittlerweile zurückgerudert ist, begrüßte der Kreisvorsitzende. Dies sei dem großen Druck von Praktikern und CDU geschuldet. Wer einen schwierigen Prozess, wie den Umbau hin zu einem inklusiven Bildungssystem erfolgreich gestalten wolle, müsse dies mit einer fachlichen und transparenten Beteiligung aller Akteure machen.

Andreas Giske, Vorsitzender des Schulausschusses im Kreistag, ergänzte: „Dazu gehört auch die Bereitschaft anzuerkennen, dass Inklusion Geld kostet und nicht zum Nulltarif zu haben ist.“

Der CDU Kreisvorstand fordert die Landesregierung auf, sich dem Thema Inklusion ohne ideologischen Kompass zu nähern und die Interessen der Betroffenen in den Mittelpunkt zu stellen.