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Presse
16.02.2012, 00:00 Uhr | Sandra Arndt CJD Öffentlichkeitsarbeit
Arbeitsbesuch des Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann
Mitglied des Brandenburger Landtages besucht Christophorusschule Hoppenrade des CJD Prignitz
 
CJD Prignitz, Hoppenrade
In angenehmer Atmosphäre empfing am Donnerstag, Vormittag das CJD Prignitz eine Delegation um Gordon Hoffmann, Mitglied des Brandenburgischen Landtages (CDU) in der Christophorusschule zu einem Arbeitsbesuch. Thema waren unter anderem die schwieriger werdende Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft, Inklusion und neue Projekte im CJD Prignitz.
Nach einer Begrüßung durch den Jugenddorfleiter, Lutz Behrendt und einer kurzen Vorstellung des Bereiches Behindertenhilfe im CJD Prignitz, durch den Bereichsleiter Jörg Stricker, gab es sofort interessierte Fragen, wie zum Beispiel Nachfolge der Fachkräfte gesichert werde, angesichts dessen, dass junge Leute immer mehr aus der Region abwandern. Das CJD Prignitz hält engen Kontakt zum Beispiel zum Oberstufenzentrum in Wittenberge und bietet Praktikumsplätze für Absolventen an. So können diese schon während Ihrer Ausbildung Einblick in die Christophorusschule erhalten und entscheiden sich so im Idealfall in der Region zu bleiben. Auch Quereinsteiger gebe es immer wieder, die eine besondere Begabung zum Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen haben. Diesen werde im CJD Prignitz Unterstützung in unterschiedlichen Formen geboten um sich zu Qualifizieren und somit als Fachkräfte im Unternehmen verankert werden können.
Dr. Ulrich Gutke (Ortsvorsteher Viesecke, Gemeinde Plattenburg) bestätigte aus Sicht der Gemeinde Plattenburg, dass die Christophorusschule und das CJD Prignitz einen guten Ruf genieße und eine qualitativ hochwertige Arbeit geleistet werde. Diese hohe Qualität kann nicht geleistet werden, wenn Kürzungen in der Schulfinanzierung erfolgen, die er kritisiert.
 
Im Anschluss an die Diskussionsrunde konnten die Gäste in einer Unterrichtsstunde hospitieren. Schwerpunkt dieser Hospitation war die Veranschaulichung der Arbeit mit modernen Unterrichtsmitteln. Das Arbeiten mit dem Smartboard als Unterrichtsmittel, kann in der Christophorusschule bereits in 7 von 10 Klassenräumen umgesetzt werden.
 
Das Smartboard fungiert hier als Tafel ohne Kreide, Medium zur Veranschaulichung des Unterrichtsstoffes, in Bild und Ton und als interaktives Lehrmittel für einen lebendigen Unterricht in dem die Schüler selbst agieren. Hier gibt es für alle Fächer verschiedene Softwareprogramme, die eingesetzt werden. Hierbei können die Schüler animiert werden trotz verschiedenster Handicaps selbst den Unterricht mitzugestalten. Diese moderne Art des Lernens gehört zum Schulkonzept der Christophorusschule.
Ein weiteres neues Konzept, das ab dem kommenden Schuljahr greifen soll wurde ebenso in den Ansätzen vom Schulleiter, Ulrich Resch, vorgestellt. In einem 3-Stufen-Modell sollen es Schülern über Praktikas, schon weit vor der Ausschulung und in ansteigendem Turnus, sowie eine Teilberufsausbildung, diese ist in 11 Berufsrichtungen möglich, im Anschluss idealerweise auf dem ersten Arbeitsmarkt platziert werden.
Zum Abschluss äußerte sich Gordon Hoffmann positiv überrascht über den großen Bereich der Behindertenhilfe und die Arbeit die hier geleistet wird und empfand diesen Besuch als sehr aufschlussreich und interessant.