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Presse
21.09.2017, 13:17 Uhr | MAZ - Ruppiner Tageblatt 21.9.2017 / Kathrin Gottwald
Sie haben die Wahl!
Diese Kandidaten und Parteien stehen bei der Bundestagswahl am 24. September zur Abstimmung
Perleberg. Alle vier Jahre wird der Bundestag neu gewählt. Im Wahlkreis
56 sind 176 461 Wahlberechtigte aufgerufen, am Sonntag in die Wahllokale zu kommen. 4553 Erstwähler gibt es in diesem Jahr. Mehr als 6500 Wähler (Stand 31. August) haben ihr Wahlrecht schon per Briefwahl ausgeübt. Der Wahlkreis 56 umfasst die Kreise Ostprignitz-Ruppin und Prignitz sowie Teile des Kreises Havelland (die Stadt Nauen und die Ämter Friesack, Nennhausen und Rhinow) und ist somit einer der größten Wahlkreise Deutschlands. Er besteht aus 468 Wahlbezirken. Pro Wahlbezirk gibt es ein Wahllokal, darunter sind 198 barrierefrei und 29 Briefwahllokale. Die Wähler haben nun am Sonntag die Qual der Wahl. Denn es wetteifern nicht nur 15 Parteien und
Wählervereinigungen um die Gunst der Wähler, sondern auch zehn Direktkandidaten. Und das sind: Sebastian Steineke, 44, CDU, Rechtsanwalt aus Neuruppin. Holte vor vier Jahren im Durchmarsch das Direktmandat. 2013 errang in Brandenburg die CDU in neun von zehn Wahlkreisen das Direktmandat. Dagmar Ziegler, 56, SPD, aus Wittenberge. Sitzt schon seit 2009 im Bundestag, war davor Finanzministerin und Arbeitsministerin in Brandenburg. Ist die Spitzenkandidatin der SPD in Brandenburg. Kirsten Tackmann, 56, Die Linke, aus Tornow. Die Tierärztin sitzt schon seit 2005 im Bundestag, ist ebenfalls Spitzenkandidatin ihrer Partei in Brandenburg. Michael Nehls, 56, AfD, aus Zechlinerhütte. Ist seit 2014 Kreisvorsitzender der AfD. Martin Wandrey, 24, Bündnis 90/Die Grünen, aus Friesack. Der Medizinstudent ist Sprecher der Grünen in Brandenburg. Andreas Hoffmann, 54, FDP, aus Havelaue, betreibt als Einzelunternehmer
eine Immobilienverwaltung in Wittenberge. Wolfgang Engewicht, 71, Freie
Wähler, aus Alt Ruppin, war nie Mitglied einer Partei; der Computerfachmann
will sich nun einmischen. Arnold Blum, 65, Marxistisch-Leninistische Partei, aus Glövzin, Landwirt im Ruhestand. Corvin Drößer, 18, aus Wahlsleben tritt für die „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen“ an – kurz auch „Die Partei“. Er hat gerade in Neuruppin sein Abitur gemacht. Mario Borchert, 46, aus Damelack tritt als Einzelbewerber unter dem Slogan „Für praktische Vernunft in der Politik“ an. Er finanziert seinen Wahlkampf selbst. In drei Städten des Wahlkreises 56 stehen zudem am 24. September Bürgermeisterwahlen an: In Rheinsberg, Pritzwalk und in Nauen. Wenn dabei kein Kandidat mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommt, gehen die beiden Kandidaten mit den besten Ergebnissen in die Stichwahl, die am 15. Oktober durchgeführt wird.