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Presse
05.12.2017, 12:17 Uhr | Der Prignitzer 5.12.2017 / Hanno Taufenbach
Der Nachtzug verdient eine zweite Chance
PRIGNITZ/BERLIN Geht es nach dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke ist die Debatte über einen Nachtzug von Berlin bis nach Wittenberge noch nicht beendet. „Die Analyse der Testfahrten erfolgte auf
einer rein subjektiven ökonomischen Analyse des Landes. Ich bin überzeugt davon, dass der Bedarf für Nachtzugverbindungen gegeben ist“, so Steineke. Diesen Hinweis gab er im Rahmen der landesweiten Anhörung zum Entwurf des Landesnahverkehrsplans 2018. Der Nachtzug war von lokalen Politikern und einer Bürgerinitiative aus dem Raum Nauen gefordert worden. Das Potsdamer Verkehrsministerium gab nach und führte Testfahrten durch. Nur durch Werbung der Befürworter konnte vereinzelt die vom Land vorgegebene
Mindestfahrgastzahl erreicht werden. In der Regel wurde dies weit verfehlt, vor allem ab Nauen gab es nur wenige Mitfahrer. Die Testverbindung
schaffte es daraufhin nicht in den regulären Fahrplan. Einen weiteren Hinweis gab Steineke zum Prignitz-Express (RE 6). Dieser sollte künftig bis ins Berliner Zentrum fahren, außerdem sollte eine Taktverdichtung auf 30 Minuten erwogen werden. Für den Nahverkehr auf der Schiene sind die Bundesländer
zuständig. Sie entscheiden über Verbindungen und Takte. hata