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07.11.2016 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 5.11.2016 / Andreas König
Buchholz. 29 Tiere hat Schäfer Marc Mennle verloren – in 48 Stunden. „Das waren Wölfe, da bin ich absolut sicher“, sagt der Schäfer, der seine Herde an der Elbe im Großraum Wittenberge hütet. So wie ihm geht es vielen Schäfern im Land Brandenburg. Die Stimmung im Saal der Gaststätte Prignitzer Hof in Buchholz ist emotional. Mehr als 80 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesland, vereinzelt auch Gäste aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und sogar
aus Hamburg sind gekommen, um ihrem Ärger über die Wolfsrisse und die aus ihrer Sicht unzureichende Antwort der Politik Luft zu machen. Von der Landesregierung ist niemand der Einladung des Schäfervereins Prignitz gefolgt. Immerhin sitzen die Bundestagsabgeordnete der Linken, Kirsten Tackmann, sowie ihre Landtagskollegen Thomas Domres (Linke) und
Gordon Hoffmann (CDU) im Saal. Lothar Pawlowski aus Karstädt,
Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Prignitz, gehört zu den vom Wolf geschädigten Tierhaltern. „Wir müssen eigentlich als Halter dafür sorgen, dass keine Tiere aus dem Betrieb hinauskommen. Jetzt müssen wir uns dagegen wehren, dass Raubtiere eindringen“, sagt er. Der Wolf habe in Karstädt ein Kalb gerissen und „etwa 20 Kilo Fleisch gefressen“, berichtet der
Landwirt. „Eine Entschädigung kriegen wir nicht, weil der Mitarbeiter den Kadaver vom Fundort weggebracht hat und angeblich keine DNS-Proben genommen werden können.“ Die Entschädigung beträgt maximal 15 000 Euro. Aber die gebe es nur, wenn eindeutig nachgewiesen sei, dass Wölfe die Nutztiere gerissen haben.
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04.11.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 4.11.2016
Perleberg. Der CDU-Kreisverband Prignitz unterstützt die Volksinitiative
„Bürgernähe erhalten – Kreisreform stoppen“. Informationen und Unterschriftenlisten liegen in der CDU-Kreisgeschäftsstelle in der Uferstraße 19 in Perleberg aus. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr.
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18.07.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 18.7.2016 / Michael Beeskow
CDU Prignitz holte sich Experten zur Meinungsbildung über das Freihandelsabkommen TTIP
Perleberg. Jacob Schrot ist nur schwer zu stoppen. Das war 2009 so, als er sich in der ZDF-Sendung „Ich kann Kanzler“ mit einer Drei-Viertel-Zustimmung als Sieger behauptete, und das war auch beim Mitgliederbrunch der CDU Prignitz am Samstagvormittag so. Nach seiner dritten Ankündigung, er komme jetzt gleich zum Schluss, erkundigte sich Kreisvorsitzender Gordon
Hoffmann vorsorglich, ob das Hotel Deutscher Kaiser, wo die Vormittagsveranstaltung stattfand, am Nachmittag auch noch Kuchen für
die Diskussionsrunde habe. TTIP ist für Jacob Schrot das Thema. Er ist Gründer und Ehrenvorsitzender der Initiative Junge Transatlantiker. An mehr als 100 Podiumsdiskussionen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP hat er teilgenommen. Die CDU Prignitz hatte ihn eingeladen, da der Kreisverband in Sachen TTIP nicht so richtig weiß, was er davon halten soll. Transatlantiker Jacob Schrot hält die vehement vorgebrachte Kritik an TTIP für überzogen. Die EU habe zwar Fehler begangen, die Transparenz sei
ungenügend gewesen. Aber nicht, weil man etwas verheimlichen wollte, sondern weil man nicht mit dem Interesse gerechnet habe. 25 Freihandelsabkommen etwa mit Vietnam oder Korea wurden geschlossen,
und niemand habe sich dafür interessiert. „Jetzt läuft ein Verhandlungsprozess und wir müssen sehen, was rauskommt“, erklärte er.
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15.07.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 15.7.2016 / Bernd Atzenroth
CDU-Landtagsabgeordneter kritisiert SPD- und Linken-Parlamentarier für ihre Zustimmung zur Kreisgebietsreform.
Wittenberge. Mit scharfer Kritik an seinen Westprignitzer Kollegen im
Landtag reagierte der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann auf den Leitbild-Beschluss des Landtags zur Kreisgebietsreform. Denn in der namentlichen Abstimmung hatten auch die Abgeordneten Thomas Domres (Linke) und Holger Rupprecht (SPD) für die Kreisgebietsreform gestimmt.
Gordon Hoffmann, der auch CDU Kreisvorsitzender ist, zeigte sich davon in einer Pressemitteilung „schwer enttäuscht“. Die Reform habe noch immer nicht schlüssig begründet werden können. Man argumentiere mit knapper werdenden Kassen, um im nächsten Moment zu erklären, dass sich mit der
Reform nichts einsparen lassen werde. „Es ist beschämend, dass hier die Interessen der Bürgerinnen und Bürger ignoriert werden und die Prignitz dem Koalitionsfrieden geopfert wurde“, meinte Gordon Hoffmann, der jedoch „weiteren Widerstand gegen die Abwicklung der Prignitz“ ankündigte. „Wir
werden weiterhin mit allen Mitteln für den Erhalt unseres Landkreises
einsetzen. Wir werden mit einem breiten Bündnis eine Volksinitiative auf den Weg bringen, um diese sinnlose Reform zu verhindern. Die CDU Prignitz wird diese Initiative unterstützen“, ließ er wissen. Thomas Domres hatte in der vergangenen Woche im Vorfeld der Landtagssitzung bei einer Versammlung
der Prignitzer Linken in Perleberg noch einmal unmissverständlich erklärt, dass er für das Leitbild stimmen werde – immerhin seien in mehr als 50 Punkten darin die vielen geäußerten Bedenken berücksichtigt worden. Die Notwendigkeit einer Reform begründete er vor allem mit der demografischen
Entwicklung. Der Linken-Kreisvorsitzende stand allerdings mit seiner Auffassung auch dort ziemlich allein. Einig waren sich die Linken indes in ihrer Kritik an den Vertretern des Koalitionspartners SPD, die sich im Vorfeld dieser Entscheidung „weggeduckt“ hätten. Holger Rupprecht war gestern
für die MAZ nicht zu erreichen.
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14.07.2016 | Der Prignitzer 14.7.2016
PRIGNITZ Der Kreisverband der CDU lädt am Sonnabend, 16. Juli, um 11 Uhr nach Perleberg in den „Deutschen Kaiser“ ein. Thema der öffentlichen
Veranstaltung ist das geplante Freihandelsabkommen mit den USA, bekannt unter der Abkürzung „TTIP“. Als Gastredner wird der Gründer und
Ehrenvorsitzende der Initiative Junger Transatlantiker, Jacob Schrot, erwartet.
Die ehrenamtliche Organisation wirbt für engere europäisch-amerikanische
Beziehungen in den jungen Generationen auf beiden Seiten des Atlantiks.
Interessierte sind herzlich eingeladen. Anmeldungen bitte unter EMail:
cdu.prignitz@t-online.de oder Telefon 03876/ 301731.
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13.07.2016 | Der Prignitzer 13.7.2016 / Hanno Taufenbach
PRIGNITZ / POTSDAM Mit einer klaren Forderung wendet sich der CDU-Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann an seine Prignitzer Kollegen
Thomas Domres (Linke) und Holger Rupprecht (SPD): „Wir dürfen die Prignitz nicht preisgeben“, sagt Hoffmann vor der heutigen Entscheidung
über das Leitbild zur Kreisgebietsreform. Er fordert Domres und Rupprecht
auf, gegen das Leitbild zu stimmen. „Diese Reform wird nur noch um der Reform willen durchgeführt, sachliche Argumente vermag niemand glaubhaft darzulegen“, begründet Hoffmann. Einsparungen wie von der Landesregierung behauptet, ließen sich damit nicht erzielen. „Und wie eine Verwaltung bürgernah sein soll, wenn die Kreisstadt hundert Kilometer
entfernt ist, kann auch keiner verstehen“, kritisiert Hoffmann weiter. Kommt die Reform so wie vorgesehen, befürchtet er eine Schwächung des ländlichen Raumes. Das könne nicht im Interesse der Prignitzer
Landtagsabgeordneten sein. „Alle haben immer wieder betont, dass die Voraussetzung für einen Neuzuschnitt der Kreisgrenzen zunächst mal eine grundlegende Reform der Aufgabenverteilung sein muss“, argumentiert
Hoffmann. Doch davon könne jetzt nicht mehr die Rede sein. 
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06.07.2016 | Der Prignitzer 11.5.2016 / Benjamin Lassiwe
Gewerkschaft GEW befürwortet Vorstoß der CDU
POTSDAM Brandenburgs CDU will mit Hilfe eines Stipendiums junge Lehrer in die Uckermark, die Prignitz oder den Elbe-Elster-Kreis locken. Gestern stellte ihr bildungspolitischer Sprecher, der Prignitzer Landtagsabgeordnete
Gordon Hoffmann (CDU), ein Konzept vor, wonach Lehramtsstudenten ab
dem fünften Semester 300 Euro vom Land erhalten sollen, wenn sie sich verpflichten, ihren Vorbereitungsdienst anschließend im ländlichen Raum zu absolvieren. Zudem sollen sie mindestens so viele Schulhalbjahre in
diesen Regionen als Lehrer arbeiten, wie sie zuvor das Stipendium erhalten haben. „Wir müssen in den nächsten Jahren deutlich mehr
Lehrer einstellen“, sagte Hoffmann in Potsdam. Zudem würden aber nicht diejenigen Lehrer ausgebildet, die man im Alltag brauche. Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Günter Fuchs, begrüßte auf Nachfrage des „Prignitzers“ den CDU-Vorschlag. „Das ist eine langfristige Lösung, die wir gut finden“, so Fuchs.
„Wir brauchen Angebote, die junge Menschen dazu motivieren, in Brandenburg anzupacken.“ Der Stipendienvorschlag der CDU sei eine sinnvollere Alternative als das Konzept von SPD-Bildungsminister Günter Baaske, der durch einen zeitlich begrenzten Zuschlag zum Gehalt Lehrer in die Fläche des Landes locken wolle. „Diese Idee führt nur zum Streit im
Lehrerzimmer, wenn der eine mehr Geld kriegt als der andere,und keiner weiß, warum.“
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16.06.2016 | Der Prignitzer 16.6.2016
PRIGNITZ Betriebe aus dem Landkreis können sich noch bis zum 31.Juli für den Ausbildungspreis des Landes Brandenburg bewerben. Hierüber informierte der Prignitzer Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke in einer Mitteilung. Der Ausbildungspreis sei eine gute Gelegenheit, „um Betriebe, die sich zum Beispiel durch Qualität und Innovation in der Ausbildung, ehrenamtliche Arbeit oder durch besonderes Engagement bei der Ausbildung von jungen Menschen mit Behinderungen verdient gemacht haben, auszuzeichnen“. Bereits zum zwölften Mal wird der Brandenburgische Ausbildungspreis ausgelobt. Insgesamt werden zehn Preise in verschiedenen Kategorien zu jeweils 1000 Euro vergeben. Den
Bewerbungsbogen und weitergehende Informationen gibt es im Internet unter www.ausbildungskonsens-brandenburg.de. Die Preisverleihung findet am 7. Oktober in Potsdam statt.
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16.06.2016 | Der Prignitzer 16.6.2016 / Hanno Taufenbach
PRIGNITZ Manche Prignitzer rauschen durchs Internet wie auf einer vierspurigen Autobahn, aber es gibt auch jene, die sich wie auf einer Schlaglochpiste vorkommen. Weiße Flecken oder lahmes Datennetz sind je nach Wohnort immer noch ein Problem. Jetzt will der Bund helfen, dieses zu beseitigen. In einem ersten Schritt erhielt die Prignitz 50 000 Euro. „Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang
von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten“, sagt Edelgard Schimko, zuständige Fachbereichsleiterin im Landkreis Prignitz. Zusammen mit ihrem Stellvertreter Andreas Ditten nahm sie den Förderbescheid von Verkehrsminister Alexander Dobrindt entgegen. Mit dem Geld könne der
Kreis ein Ausbauprojekt für schnelles Internet planen und Antragsunterlagen für eine Bundesförderung erstellen. In einem zweiten Schritt vergibt das Ministerium bis zu 15 Millionen Euro je Projekt, um die Umsetzung von
Ausbauprojekten zu fördern. „Ein Landesprojekt haben wir ja bereits abgeschlossen, Ortschaften mit bis zu 30 Mbit ausgerüstet“, sagt Schimko. Das müsse jetzt aufbereitet und mit den anderen Regionen abgeglichen
werden. Bis Ende des Jahres soll das geschehen sein. Die Übersicht mit dem aktuellen Stand wird Grundlage für die zweite Förderphase.
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14.06.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 14.6.2016 / Wolfgang Thätner
Antonia Eisermann wurde als 17. Burgfräulein in Putlitz gekrönt
Putlitz. Der Fanfarenzug schmetterte, wie sich das für Burgfanfaren gehört. Das Signal für Moderator Carsten Gohlke, die Gäste zu begrüßen, die sich trotz des regnerischen Wetters recht zahlreich aus ihren Häusern gewagt hatten. Immerhin ging es um die Wahl des neuen Burgfräuleins. Katja Jenns, die das Amt im Vorjahr innehatte, übergab den Schlüssel der Burg an den Bürgermeister Bernd Dannemann – nicht ohne sich für das ereignisreiche
Jahr zu bedanken, in dem sie mehrfach die Stadt sowie das Amt Putlitz-
Berge vertreten durfte. Gleichzeitig stellte sie sich für eine zweite Amtszeit zur Wiederwahl. Dannemann begrüßte neben den Gästen auch die Landtagsabgeordnete Ina Muhß sowie den Bundestagsabgeordneten
Sebastian Steineke und insbesondere den Schirmherren der Veranstaltung, Gebhard zu Putlitz.
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