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20.05.2016 | MAZ Prignitz-Kurier 20.5.2016 / Klaus Possenau
Zu: „Eine Katastrophe für die Prignitz“, MAZ vom 14. Mai:
Welche Auswirkungen hat die Kreisgebietsreform auf die Kreisstadt Perleberg.
1. Fakt – Finanzen: Das Land streicht 500 000 Euro Kreisstadtzuschuss und vorausschauend ist mit dem „neuen“ Landesentwicklungsplan das geteilte Mittelzentrum mit 400 000 Euro ebenfalls weg. Kurz gesagt, das Land spart in seinen Ausgaben und die „neuen“ Großkreise und Gemeinden müssen die Finanzlücke ausgleichen. Der Stadt verbleiben dagegen die Steuerausfälle
bei Wirtschafts- und Arbeitsplatzverlagerungen. Eine finanziell gesunde Stadt Perleberg wird mit der Reform in Schieflage gebracht. Die Bautätigkeiten und das Investitionsvolumen sinken. 2. Fakt – Komplex Wirtschaft und Arbeit: Mit dem Verlust der Kreisstadt erwarten wir einen Rückgang in der Wirtschaftsdynamik für Perleberg und die Prignitz. Nach vorsichtigen Schätzungen werden wir in Perleberg bis zu zirka 1800 Arbeitsplätze
verlieren beziehungsweise verlagern müssen. Dieser Verlust trifft nicht nur die
Kreisstadt, sondern die ganze Prignitz, da jeder zweite Arbeitnehmer in Perleberg aus der Region kommt. Mit dem Verlust von Arbeitsplätzen kommt es zu einem zusätzlichen Bevölkerungsverlust. Doch stopp! Wollten wir nicht gerade jungen Menschen mehr Chancen auf Arbeit in der Region bieten?
3. Fakt – Zukunftsfähigkeit im ländlichen Raum: Perleberg wird sich stark verändern, aber auch andere Gemeinden wird es hart treffen. Einiges ist mit der Kreisreform bereits fest eingeplant, weitere Spar-und Rückbauziele werden vorausschauend dazukommen. Um nur einige Auswirkungen zu nennen: Kreisverwaltung und Institutionen, Amtsgericht,
Polizei, Sicherheit, Gesundheitsversorgung, Gymnasium, Kultur und Tourismus
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17.05.2016 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 17.5.2016
Vehlow. Die Fraktion „Bürger für Gumtow“ der Gemeindevertretung regt an, die kürzlich beschlossene Innensanierung der Turnhalle Vehlow mit Fördermitteln und Gemeindeanteil genauer untersuchen zu lassen. „Wir wollen damit die zweifelhafte Finanzierungspolitik aufklären“, so Fraktionsmitglied
Helmut Adamaschek. Es müsse nicht, wie ursprünglich erwogen, ein Untersuchungsausschuss gebildet werden. Das ist laut Kommunalverfassung sowieso nicht möglich. Dennoch müssten die Umstände der Beschlussfassung
näher beleuchtet werden, so Adamaschek. „Denn bei der schon umstrittenen Finanzierung der Außensanierung war zugesichert worden, dass der Innenausbau durch Eigenleistungen und Spenden gesichert sei“, so Adamaschek. Für ihn handelt es sich bei der Finanzierung des Innenausbaus
um eine Fehlplanung, denn die Mehrheitsfraktion hat inzwischen den Beschluss, für den Innenausbau keine Gemeindemittel zu beanspruchen, ohne konkrete Planungsvorlagen aufgehoben.
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12.05.2016 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 12.5.2016 / Sandra Bels
Die drei Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Gumtow beantworteten am Dienstagnachmittag Fragen der Bürger
Gumtow. Gelegenheit zum Kennenlernen der drei Kandidaten für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister in Gumtow gab es am Dienstagnachmittag im Demerthiner Gemeindesaal. Der Seniorenbeirat hatte zu dieser Gesprächsrunde eingeladen. 55 Einwohner der Gemeinde waren der
Einladung gefolgt. Sie hörten zunächst, wie sich die drei Kandidaten,
Bürgermeister Stefan Freimark (SPD) aus Kunow, Mario Ungewiß (CDU) aus Zarenthin und Einzelbewerber und Schrepkower Uwe Zimmermann, ihre Amtszeit vorstellen und welche Ziele sie sich stellen. Jeder hatte gut zehn
Minuten Zeit dafür. Ans Ende der Vorstellung hatte Moderator Wolfgang Hörmann die Frage gestellt: Warum sind Sie der beste Kandidat für das Amt? „Weil ich mich intensiv für mehr Bürgernähe einsetze“, sagte Uwe Zimmermann dazu. Die Antwort von Mario Ungewiß war: „Ich werde Worten Taten folgen lassen.“ Stefan Freimark sagte: „Ich werde meine langjährige Erfahrung weiter mit einbringen.“ 
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11.05.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 11.5.2016
Bad Wilsnack. Für die Sanierung der Wunderblutkirche in Bad Wilsnack und die Gestaltung des Umfeldes reicht der Bund Fördergeld aus und erkennt das Gotteshaus damit zugleich als national wertvolles Kulturdenkmal an. Die
Staatsministerin für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, Monika Grütters (CDU), hat gestern 200 000 Euro für Erhaltungsmaßnahmen des
Baudenkmals bewilligt. Das Geld stammt aus dem Denkmalpflegeprogramm
„National wertvolle Kulturdenkmäler 2016“. „Ich freue mich, dass die
Wunderblutkirche in Bad Wilsnack die benötigten Fördermittel vom Bund nun sicher erhält“, sagt der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU).
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11.05.2016 | Der Prignitzer 11.5.2016 / Reik Anton
BAD WILSNACK Die Wunderblutkirche ist als national wertvolles Kulturdenkmal eingestuft worden. Damit verbunden sind für dieses und die kommenden sechs Jahre je 200 000 Euro an Fördermitteln vom Bund, die durch Landes und Eigenmittel noch ergänzt werden. Die Staatsministerin
für Kultur und Medien, Monika Grütters (CDU), hat gestern die Mittel für Erhaltungsmaßnahmen der Kirche bewilligt. Beim Gemeindekirchenrat ist die Freude riesig. Gleich am Abend sollten die nächsten Schritte beraten werden.
Christian Richter dankte allen, die an diesem Erfolg mitgewirkt haben. Dem schlossen sich Bundestagsabgeordnete an. „Das ist ein herausragender
Erfolg“, sagte Dagmar Ziegler (SPD). Ihr CDU-Kollege Sebastian Steineke erklärte: „Ich freue mich, dass die Wunderblutkirche die Fördermittel erhält.“ Das Programm fördert in diesem Jahr 40 herausragende Baudenkmäler,
darunter die Friedenskirche in Potsdam-Sanssouci.
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09.05.2016 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 9.5.2016
Demerthin. Der Amtsinhaber Stefan Freimark (SPD) aus Kunow sowie
seine Herausforderer, der Zarenthiner Mario Ungewiß (CDU) und Uwe Zimmermann aus Schrepkow als Einzelkandidat, stellen sich am morgigen Dienstag, 10. Mai, den Fragen der Wähler. Alle drei kandidieren für die Wahl
zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Gumtow, die am 29. Mai stattfindet. Das Forum beginnt morgen um 15 Uhr im Demerthiner
Gemeindesaal und wird vom Seniorenbeirat der Gemeinde Gumtow organisiert. Die drei Kandidaten bekommen Gelegenheit, sich kurz den Wählern vorzustellen, und sie sollen sagen, wie sie ihre Amtszeit gestalten und was sie dabei speziell für die Gruppe der Senioren tun wollen. Moderator
der Veranstaltung ist der frühere Chef der MAZ-Lokalredaktion Kyritz, Wolfgang Hörmann. Auch die Gäste bekommen Gelegenheit, den Kandidaten ihre Fragen zu stellen. Aushänge haben die Einwohner zum Wählerforum eingeladen. Außerdem hat der Vorsitzende des Gumtower Seniorenbeirats, Norbert Ebel, alle Ortsvorsteher im Vorfeld schriftlich über die
Veranstaltung informiert. Er rechnet mit gut 100 Interessenten. rab
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09.05.2016 | Der Prignitzer 7.5.2016 / Barbara Haak
WITTENBERGE Wie ist es aus Sicht der Bundespolizei um die Sicherheit des Bahnhofs bestellt? Wittenberges Stadtverordnete wollen darauf und auf damit im Zusammenhang stehende Fragen Antworten. Manfred Kirchhoff nahm als Vorsitzender der Direktionsgruppe Berlin Brandenburg in der Gewerkschaft
der Polizei dazu auf der jüngsten Parlamentssitzung Stellung. Klipp und klar
stellte der Gewerkschaftsvertreter fest, dass „die riesigen Probleme, was die innere Sicherheit betrifft, sich auch in Wittenberge widerspiegeln“. Das Bundespolizeirevier in Wittenberge sei personell nicht ausreichend besetzt.
Hinzu käme, dass Beamte, wenn aus Berlin eine Anforderung käme, dorthin
zum Einsatz müssten, der Wittenberger Bahnhof verlassen sei, auf dem mittlerweile auch so gut wie keine Mitarbeiter der Bahn mehr das Tages- und Nachtgeschäft absichern.
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04.05.2016 | MAZ - Prignitz 4.5.2016
Perleberg. Die CDU-Landtagsfraktion veranstaltet derzeit eine Diskussionstour, in der sie ihre Ideen für eine moderne Kommunalpolitik vorstellen will. Hintergrund sind die Pläne der Landesregierung in Sachen Kreisgebietsreform. Die CDU hat ein eigenes Strategiepapier dazu entworfen. Am Montag, 9. Mai, sind Ingo Senftleben, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, und weitere CDU-Politiker ab 18.30 Uhr im Perleberger Hotel Deutscher Kaiser zu Gast, um vor
Ort darüber zu diskutieren.
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04.05.2016 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 4.5.2016 / Sandra Bels
Mario Ungewiß stellt sich am 29. Mai zur Wahl für den Posten des hauptamtlichen Bürgermeisters in Gumtow
Gumtow. In der Gemeinde Gumtow wird am 29. Mai ein neuer Bürgermeister
gewählt. Drei Kandidaten stellen sich für den hauptamtlichen Posten zur Wahl. Es sind Amtsinhaber Stefan Freimark (SPD) aus Kunow, der Zarenthiner
Mario Ungewiß (CDU) sowie Uwe Zimmermann als Einzelkandidat. Die MAZ stellt alle drei vor. Heute: Mario Ungewiß.
 
Warum wollen Sie Bürgermeister werden?
Mario Ungewiß: Ich bin hier geboren, die Gemeinde Gumtow ist meine Heimat, mein Zuhause. Als einer von hier möchte ich aktiv mitgestalten können. Ich kenne die vielen Ortsteile und die Menschen, die dort leben. Ich weiß, was die
Leute bewegt, wo es Schwachstellen gibt und Veränderungen dringend
notwendig sind. Ich will nicht auf Verbesserungen warten und die Verantwortung auf andere schieben, sondern ich möchte mich einbringen. Veränderungen brauchen Ideen und Mut und ich habe diese Ideen und den dazugehörigen Mut, zusammen mit den Bürgern etwas zu bewegen. 

Welche Projekte stehen für Sie in den kommenden Jahren im Vordergrund?
Ungewiß: Mein Hauptprojekt ist eine Serviceverbesserung im Verwaltungsbereich, speziell bei der Antragstellung für diverse Unterlagen
wie den Personalausweis oder Reisepass. Da der öffentliche Nahverkehr in unserer Region nicht sehr optimal ist und die Menschen aus den umliegenden Dörfern deshalb für nur wenige Kilometer lange Fahrtzeiten in Kauf nehmen müssen, finde ich das Projekt „Mobiler Bürgerservice“ sehr interessant und würde es als Bürgermeister gerne auch für unsere Gemeinde Gumtow übernehmen. Von den vielen Vorteilen dieses Projekts konnte ich mich im Wittstocker Ortsteil Babitz überzeugen. Das „rollende Büro“ dient auch als Anlaufstelle für Fragen zum Friedhofswesen oder als Fundbüro. Besonders
ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, würden von diesem Service profitieren. Weiterhin steht auf meiner Liste die Weiterführung des Radwegeausbaus, verbunden mit einer Vernetzung von touristischen Angeboten. Ich möchte mich dafür stark machen, dass junge Leute in der Prignitz bleiben und nicht abwandern.
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28.04.2016 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 28.4.2016 / Sandra Bels
Drei Kandidaten für Gumtow stellen sich am 10. Mai vor
Demerthin. Amtsinhaber Stefan Freimark (SPD) sowie seine Herausforderer
Mario Ungewiß (CDU) und Uwe Zimmermann als Einzelkandidat sind für die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der Gemeinde Gumtow als
Kandidaten vom Wahlausschuss zugelassen worden. Die Wahl findet am 29. Mai statt. Der Wahlkampf hat bereits begonnen. Das Trio stellt sich am 10. Mai bei
einem Wählerforum im Demerthiner Gemeindesaal vor. Die Veranstaltung
beginnt um 15 Uhr. Organisiert wird sie vom Seniorenbeirat der Gemeinde Gumtow. 
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