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08.02.2016 | Der Prignitzer 8.2.2016 / Ronald Ufer
Breites Bündnis stellt sich fremdenfeindlicher Demonstration mit gelebter Willkommenskultur entgegen
GLÖWEN Es blieb friedlich am Samstag in Glöwen. Die „Freien Kräfte“, die gegen Asyl und Einwanderung demonstrierten und das breite Bündnis für Willkommenskultur und ein buntes Glöwen waren nur wenige Meter
voneinander entfernt. Doch die Auseinandersetzungen beschränkten sich
auf Worte und Musik. Die rund 100 „Freien Kräfte“ aus der Prignitz und Ostprignitz-Ruppin, deren Aktion in sozialen Netzwerken die NPD unterstützte, hatten ihre Demonstration mit den Ermittlungen gegen einen 16-jährigen
Flüchtling begründet, der unter dem Verdacht des sexuellen Missbrauchs von
Kindern steht. Doch darum ging es nur anfangs. Bald war von Einwanderung in die Sozialsysteme, rasant steigender Kriminalität, Zerstörung der deutschen Kultur und Gesellschaft, sogar vom drohenden Volkstod die Rede. Die schwarze Kleidung der Teilnehmer, schwarz-weißrote Fahnen und düstere Musik untermalten die Horrorvisionen. Auf der anderen Seite stand mindestens in gleicher Zahl das bunte Glöwen, das nicht nur von Willkommenskultur und Integration sprach, sondern diese auch vorlebte. Ein entstehendes Netzwerk zur Betreuung der mehr als 100 Asylbewerber und Flüchtlinge in Glöwen stellte sich auf der Kundgebung und beim parallelen Bürgerfrühstück vor, warb um weitere Helfer. Trotz des blankes Hasses, der ihnen seitens der fremdenfeindlichen Demonstranten entgegenschlug, waren auch aus Afghanistan und Syrien Geflüchtete gekommen. Sie hatten typische Gerichte
ihrer Heimat zubereitet und stellten Tänze vor, bei denen sich auch Glöwener
einreihten. Das sorgte für eine entspannte wenn auch angesichts
herüberwehender rechter Parolen nachdenkliche Stimmung. Die Mitwirkung
der Landtagsabgeordneten Thomas Domres, Gordon Hoffmann (CDU) und
Holger Rupprecht (SPD) verlieh der Veranstaltung überregionales Gewicht. 
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08.02.2016 | MAZ - Prignitz-Kurier 8.2.2016 / Michael Beeskow
Einer Kundgebung der rechtsextremen Freien Kräfte setzen die Einwohner ein Bürgerfrühstück und ein Fest entgegen
Glöwen. „Denen geht es ganz bestimmt nicht um unsere Kinder.“ Christel Rost leitete viele Jahre die Schule in Glöwen und ihr ist es mit zu verdanken, dass dieses Haus für Kinder noch besteht. Obwohl sie nicht mehr „aktiv“ ist, kam sie am Samstag zum Bürgerfrühstück der Gemeinde Plattenburg, zu dem alle
Bürger eingeladen waren, während sich nur wenige Meter entfernt eine rechtsgerichtete Kundgebung formierte, zu der die sogenannten Freien Kräfte Prignitz und Neuruppin nach Glöwen aufgerufen hatten. Ihnen gegenüber bezog eine Gegendemo Stellung, die der Landtagsabgeordnete Thomas
Domres (Linke) angemeldet hatte. Mit „denen“ meinte die frühere Schulleiterin die Rechtsextremen, die Missbrauchsvorwürfe gegen einen 16-jährigen Afghanen zum Anlass nahm, gegen „die ekelhaften Zustände in diesem Land“, womit insbesondere die Flüchtlingspolitik gemeint war, Front zu machen. „Uns sind die Flüchtlinge herzlich willkommen“, erklärte Christel Rost. „Ich bin froh, wie das mit den Asylbewerbern hier in Glöwen läuft. Wir sind nicht rechts.“
Plattenburgs Bürgermeisterin Anja Kramer zeigte sich überrascht und erfreut, wie viele Gäste sie beim Bürgerfrühstück begrüßen konnte. Die Gemeinde wollte mit dieser Form auf die rechtsgerichtete Kundgebung reagieren, aber auch auf die Missbrauchsvorwürfe. „Wir müssen die Ängste unserer Bürger ernst nehmen“, sagte sie. In Glöwen leben mehr als 100 Flüchtlinge. Sie freute sich, dass auch viele Flüchtlinge zum Bürgerfrühstück gekommen waren. „Sie sind Bürger unserer Gemeinde.
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25.01.2016 | Der Prignitzer 22.1.2016 / Barbara Haak
WITTENBERGE Der Vorstand der CDU Wittenberge hat auf seiner Sitzung in dieser Woche einstimmig beschlossen, das derzeitige Wittenberger
Stadtoberhaupt Dr. Oliver Hermann bei den kommenden Bürgermeisterwahlen
erneut zu unterstützen. Darüber informiert der Vorsitzende der CDU Wittenberge und Prignitzer Landtagsabgeordnete, Gordon Hoffmann. Bereits vor acht Jahren habe der parteilose Dr. Hermann erfolgreich mit Unterstützung
der Wittenberger Christdemokraten kandidiert. Hermann legte in der Vorstandssitzung seine inhaltlichen Schwerpunkte für die Entwicklung der Elbestadt in den nächsten Jahren dar. Einer der wichtigsten Punkte, so das Stadtoberhaupt, sei dabei die Belebung der Innenstadt. Auch die Förderung
der Wirtschaft bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen. Dabei gehe es Hermann
nicht nur um neue Ansiedlungen: „Natürlich arbeite ich auch in Zukunft mit aller
Kraft daran, neue Unternehmen nach Wittenberge zu holen. Dabei ist es aber genauso wichtig, auch die Unternehmen zu pflegen, die hier bereits seit Jahren mit guter Arbeit ihren Beschäftigten eine Perspektive bieten und für die Region arbeiten“, so der Bürgermeister auf der Vorstandssitzung der Christdemokraten.
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20.01.2016 | MAZ - Prignitz 20.1.2016 / Andreas König
Stadtverband unterstützt Bürgermeister bei Kandidatur
Wittenberge. Die Christdemokraten aus Wittenberge unterstützen
Bürgermeister Oliver Hermann (parteilos) in dessen Bemühungen um die Wiederwahl. Darüber informiert Stadtverbandsvorsitzender und Landtagsabgeordneter Gordon Hoffmann. Wie bei der ersten Wahl Oliver Hermanns kann sich dieser auf ein breites Bündnis von Parteien stützen, die ihn weiterhin als Bürgermeister sehen wollen. Die SPD-Fraktion unterstützt
Oliver Hermann ebenfalls. In einer CDU-Vorstandssitzung am Montag hatte Oliver Hermann die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Kandidatur dargelegt. Als
wichtigstes Ziel der kommenden Amtsperiode nannte er die Belebung der Wittenberger Innenstadt. Aber auch die weitere Förderung der Wirtschaft bleibe eines der zentralen Anliegen des Amtsinhabers. Dabei geht es nicht nur um neue Ansiedlungen, sondern auch darum, bestehende Unternehmen zu pflegen.
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08.12.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 8.12.2015
Leserpost
Zu „Windkraft: Steineke will, dass das Land umdenkt“, MAZ vom 17. November:
 
Das Thema Abstandsregelungen für Windräder zu Wohngebieten
beschäftigt seit Monaten die Bürger in der Region. Umso erstaunlicher
finde ich die Aussage der SPD-Bundestagsabgeordneten Dagmar Ziegler in der MAZ, dass sie sich mit dem Inhalt „noch nicht näher beschäftigt“ habe. Erstaunlich. Sollte doch ein Parlamentarier stets ein Ohr dafür haben, wo der Schuh drückt. Weiterhin hat sie ihrem Berliner CDU Kollegen vorgehalten, dass er mit ihr nicht über das Thema gesprochen habe. Muss er das? Natürlich
gibt es die Große Koalition. Aber wenn ich die Berichterstattung richtig verstehe, hapert es hier an der SPD im Bund. Dann ist es ihre Aufgabe, bei ihren Parteifreunden vorstellig zu werden.
Andreas Müller, Groß Pankow
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21.10.2015 | Artiken der Märkischen Allgemeinen - Prignitz-Kurier 21.10.2015
Siegmar Kelm, Kreisgeschäftsführer der CDU Prignitz, gab jetzt die Ergebnisse der Vorstandswahlen bekannt, die die CDU-Mitglieder in ihrer Versammlung am Sonnabend in Perleberg vollzogen haben.

Perleberg. Kreisvorsitzender bleibt Gordon Hoffmann aus Wittenberge, der nahezu alle der 27 Stimmen auf sich vereinen konnte. Stellvertreter sind Michael Grünke aus Pritzwalk und Andreas Giske aus Wittenberge, wobei letzterer neu auf diesem Posten ist. Zum Kreisschatzmeister wählten die Mitglieder Werner Sommer aus Pritzwalk. Beisitzer im CDUKreisvorstand sind Michael Ballenthin, Jürgen von Freymann, Klaus Possenau, Gerald Neu, Christian Steinkopf und Siegfried von Kiedrowski, neu in diesem Amt sind Frank Schlabach, Manuela Bismark, Hubert Mackel und David Leu. 

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20.10.2015 | Presseartikel des Prignitzer
Prignitzer Christdemokraten erneuern Kritik an Kreisgebietsreform - mit Kooperationen Leistungsfähigkeit der Verwaltungen sichern

PERLEBERG. Gordon Hoffmann ist am Samstag auf der CDU-Gesamtmitgliederversammlung in Perleberg als Kreisvorsitzender wiedergewählt worden. Michel Grünke bleibt sein Stellvertreter, Andreas Giske kam in dieser Funktion hinzu. Vier neue Beisitzer setzten die Verjüngung des Vorstandes fort. Ein Thema auf der Gesamtmitgliederversammlung war diegeplante Kreisgebietsreform. Eine große Mehrheit habe das Projekt kritisiert. „Die Mitglieder glauben nicht, dass dieser Schritt aus den von der Landesregierung genannten Gründen der Strukturschwäche und des demografischen Wandels erfolgt“, sagte Hoffmann. 

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15.10.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 15.10.2014 / Andreas König
Perleberg. Aus Sicht vieler politischer Strömungen sollte das Land ganz auf die Kreisgebietsreform verzichten. In Perleberg hat sich wegen der Debatte um die Aufteilung der Landkreise ein Ortsverband der Freien Wähler gegründet.
Dessen Vorsitzender Rainer Harms hatte vor Beginn der Leitbildkonferenz
Listen mit 2500 Unterschriften an die Bürgermeisterin Annett Jura übergeben, in denen die Reform abgelehnt wird. Gleichzeitig soll Perleberg Kreisstadt
bleiben. Während die rund 60 Freien Wähler mit ihrer Veranstaltung vor der Rolandhalle nicht auf die erhoffte Resonanz stießen, konnten sie immerhin die Bürgermeisterin dazu bewegen, die Listen dem Innenminister Schröter zu
überreichen. „Die 150 Millionen, die die Reform kostet, sollte man lieber den Kommunen geben, damit die Leute in der Region bleiben“, sagte Rainer Harms. Dass noch keine Reform irgendetwas gebracht, geschweige denn
Geld gespart hätte, meinte der Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann (CDU). „Egal, mit wem wir fusionieren, davon werden die Kreisstraßen nicht einen Kilometer kürzer“, sagte er. Die letzte Reform der Landesregierung – die Fusion der Schulämter – habe dazu geführt, dass „gar nichts mehr funktioniert.
Schulleiter fahren persönlich nach Neuruppin, weil sie im Schulamt niemanden ans Telefon kriegen“, sagte Hoffmann. Eine bürgernahe Verwaltung lasse sich
nicht sicherstellen, wenn die Verwaltung „100 Kilometer weg ist“. Der Ex-Landrat Hans Lange verwies darauf, dass die Einwohnerdichte im jetzigen Landkreis Prignitz 36 Einwohner je Quadratkilometer betrage. „In einem neuen
Großkreis liegt sie bei 35 Einwohner pro Quadratkilometer.“ akö
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21.09.2015 | Der Prignitzer 19.9.2015
PRIGNITZ Die CDU-Kreisverbände Prignitz und Ostprignitz-Ruppin laden für
den 2. Oktober in die Kirche Döllen, Gemeinde Gumtow, zu einer gemeinsamen Festveranstaltungein. Anlass sind 25 Jahre deutsche Einheit.
„Wir können stolz sein auf das, was wir in dieser Zeit im wiedervereinigten Deutschland alles erreicht haben – dies ist ein Grund zum Feiern“, heißt es in der Einladung. Beginn ist um 18.30 Uhr. Als Gast wird an diesem Abend der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSUBundestagsfraktion, Arnold
Vaatz, erwartet. Er wird die Festrede halten. Arnold Vaatz habe als Bürgerrechtler in der ehemaligen DDR am Einheitsprozess in Sachsen maßgeblich mitgewirkt. Bis heute setze er sich auf vielen Ebenen für eine
angemessene Aufarbeitung des SED-Unrechts ein. Neben Arnold Vaatz wird der brandenburgische CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende, Ingo Senftleben, zu Gast sein. Die Veranstaltung steht allen Interessierten offen und
richtet sich nicht nur an CDU-Mitglieder.
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04.09.2015 | Der Prignitzer 4.9.2015 / Hanno Taufenbach
CDU, Linke, SPD legen Zahlen offen und verraten Konzepte, Ideen, Strategien
PRIGNITZ Schulen bangen um ihre Klassen, Vereine plagen
Nachwuchssorgen. Die Region ist im Würgegriff des demografischen Wandels. Davon betroffen sind auch die Parteien. Erschwerend hinzu kommt, dass diese bundesweit rückläufige Mitgliederzahlen haben. Wie sieht es konkret aus, welche Antworten haben die Prignitzer Parteien darauf? 

SPD: konstant 

Am 31. Juli hatte die SPD 129 Mitglieder. Von einem Rückgang mag ihr stellvertretender Vorsitzender Malte Hübner-Berger nicht sprechen:
„Unsere Mitgliederentwicklung kann man trotz der Altersstruktur der Region
und der Mitgliederschaft erfreulicherweise als konstant bzw. sogar leicht wachsend bezeichnen“, sagt er. Seit dem Jahresbeginn 2012 konnte die SPD Mitglieder hinzugewinnen. Dabei seien Zu- und Wegzüge berücksichtigt. „Insgesamt gab es in diesem Zeitraum 20 Beitritte. Die Hälfte davon ist jünger als 26, acht Mitglieder sogar unter 19 Jahren. Im gleichen Zeitraum gab es elf Austritte und sieben Mitglieder sind verstorben. Diese gute Tendenz sei kein Zufall. „Wir haben schon seit langer Zeit einen Mitgliederbeauftragten, der neben dem Geschäftsführer dafür sorgt, dass bei Eintrittserklärungen eine zügige Entscheidung über die Mitgliedschaft
stattfindet und dass die Neumitglieder in den Ortsvereinen vernünftig aufgenommen werden“, sagt Hübner-Berger. Die Erklärung der Mitgliedschaft bei der SPD könne auch auf elektronischem Wege erfolgen. Gerade die jüngeren Neumitglieder nutzen diese Möglichkeit.
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