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27.04.2015 | Der Prignitzer 27.4.2015 / Benjamin Lassiwe
Prignitz

Neben Ingo Senftleben wählte die Landes-CDU am Sonntag vier stellvertretende Landesvorsitzende. Mit 179 von 210 abgegebenen Stimmen erzielte dabei der Prignitzer CDU-Bildungspolitiker Gordon Hoffmann das beste Ergebnis. Benjamin Lassiwe sprach mit ihm.

Herr Hoffmann, warum übernehmen Sie das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden?

Mir macht es Spaß, da mitzuarbeiten. Ich bin ja in der Politik, weil ich gerne Dinge mitgestalten möchte. Dafür muss man Verantwortung übernehmen: Das mache ich als Prignitzer Landtagsabgeordneter, das habe ich aber auch seit 2007 als Beisitzer im Landesvorstand gemacht. Und das möchte ich jetzt als stellvertretender Landesvorsitzender weitermachen. 

Was fordern Sie konkret?

Wir setzen uns für leistungsorientierte und gerechte Bildung in Brandenburg ein. Wir wollen dem Unterrichtsausfall an den Schulen beherzt den Kampf ansagen. Wir wollen mehr und auch jüngere Lehrer in die Schulen holen und nicht nur die ersetzen, die sowieso in den Ruhestand treten. Und wir müssen uns auf die Fahnen schreiben, dass wir ein Bildungssystem auf die Beine stellen, in dem alle Schüler entsprechend ihrer Begabung gefördert werden. 

Die Brandenburger CDU gilt in der Öffentlichkeit trotzdem als zerstritten. Wie schaffen Sie es, dieses Bild zu korrigieren?

Wir haben mit diesem Parteitag bereits ein sehr gutes Signal gesetzt. Ingo Senftleben hat ein tolles Ergebnis bekommen, die anderen Kandidaten ebenso. Ich habe den Eindruck, dass wir derzeit nicht zerstritten sind.

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23.04.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 23.4.2015 / Michael Beeskow
Prignitzer Kreistag berät über einen Eilantrag
Perleberg – Einen Abstand für Windräder von 1000 Metern von der Wohnbebauung hält der Wirtschafts- und Bauausschuss des Prignitzer Kreistages für unzureichend. Vielmehr soll das Land Brandenburg zur Einführung einer 10- H-Regelung aufgefordert werden. Nach dem einstimmigen Ausschussbeschluss gilt es als wahrscheinlich, dass sich der
Kreistag in seiner Sitzung am 25. Mai für einen Eilantrag an den Landtag ausspricht. Die Initiative geht von der CDUFraktion aus. Deren Vorsitzender
Andreas Giske fordert einen Schutz der Bürger vor immer höher werdenden
Windrädern: „Im Landkreis wird eine Vielzahl von Windindustriegebieten
mit über 200 Meter hohen Windindustrieanlagen ausgewiesen.“ Mit einer
solchen Höhe erreichen sie die Panoramahöhe des Berliner Fernsehturms.
Bis zu 1000 Meter sollen diese Anlagen an Dörfer und Städte herangebaut werden können. „Die Menschen können und wollen mit einer derartigen Bedrängung und den daraus resultierenden Belastungen nicht leben“,
erklärt Andreas Giske zum Antrag. Daher verlangt er eine 10-H-Regelung, wonach entsprechend der Höhe der Windräder ein zehnfacher Abstand gewahrt bleiben soll. Schon eine 150 Meter hohe Anlage dürfte der Wohnbebauung dann nicht näher als 1500 Meter kommen. Als Folgen eines
überzogenen Ausbaus der Windkraft im Landkreis führt er gesundheitliche
Beeinträchtigungen an etwa aufgrund der Lärmbelastung und der Schlagschatten, Zerstörung der Landschaft sowie Verlust der Grundstückswerte. Dies könne die negative demografische Entwicklung nur verschärfen. Die Prignitz ist schon jetzt mit 270 Megawatt der Landkreis mit
dem größten Windenergieaufkommen im Land Brandenburg. Bundesweit
liegt der Kreis an dritter Stelle. Lediglich zwei niedersächsische Kreise mit Off-Shore-Parks vor der Küste bringen es auf ein noch größeres Windenergieaufkommen.
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18.04.2015 | Der Prignitzer 18.4.2015 / Hanno Taufenbach
18.04.2015 | Artikel des Prignitzer

Entschieden ist noch nichts, doch die bereits vor einem Jahr diskutierte Variante einer Kreisfusion zwischen Prignitz und dem Havelland mit Teilen von Ostprignitz-Ruppin scheint zumindest im zuständigen Innenministerium weiterhin Freunde zu haben. Anders lassen sich Informationen unserer Zeitung über eine interne Runde zwischen SPD-Landräten und Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) schwerlich interpretieren.

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01.04.2015 | Der Prignitzer 1.4.2015 / Benjamin Lassiwe
Potsdam

Der CDU-Bildungsexperte und Kreisvorsitzende der Prignitzer CDU, Gordon Hoffmann wurde gestern durch den Landesverband in Potsdam einstimmig durch seinen Kreisverband nominiert.
 

Zudem bewerben sich die Fürstenwalder Kommunalpolitikerin Karin Lehmann, die Falkenseer Landtagsabgeordnete Barbara Richstein und die Spreewälder Bundestagsabgeordnete Jana Schimke um die insgesamt vier zu vergebenen Positionen eines stellvertretenden Landesvorsitzenden. Die Wahl des neuen CDU-Vorstands findet voraussichtlich am 25. April in Schönefeld statt. Als Kandidaten für den Posten des Landesvorsitzenden hat der Landesvorstand den CDU-Fraktionsvorsitzenden Ingo Senftleben vorgeschlagen. Dieser nominierte den Landtagsabgeordneten Steeven Bretz für den Posten des Generalsekretärs.
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31.03.2015 | MAZ 31.3.2015 / Igor Göldner
Parteichef-Kandidat Ingo Senftleben will drei neue Stellvertreter
Potsdam – Nach den geplatzten Koalitionsgesprächen mit der SPD und der ausgebrochenen Führungskrise steht Brandenburgs CDU vor dem
personellen Neuanfang. Der designierte Parteichef Ingo Senftleben (40) will die Landesspitze auf dem Parteitag am 25. April fast komplett austauschen. Drei der vier Stellvertreter sollen nach den bisher geheim gehaltenen
Umbauplänen neu ins Amt kommen. Nur die bisherige Vizechefin Barbara Richstein (49) darf bleiben. Sie kandidiert im September bei der
Bürgermeisterwahl in Falkensee (Havelland). Neu in die engere Parteiführung rückt die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke. Die 35-Jährige – von „Bild“ 2013 zur „Miss Bundestag“ gekürt – soll sich um die Felder Arbeit und Wirtschaft kümmern. Das „Zukunftsthema“ Bildung soll in der Parteiführung künftig Gordon Hoffmann (36) vertreten, der für diesen Bereich auch in der Landtagsfraktion zuständig ist. Ebenfalls Vizechefin soll
die 55-jährige Karin Lehmann werden. Sie ist CDU-Fraktionschefin in Fürstenwalde (Oder-Spree), leitet den Sportverein BSG Pneumant und soll das Ehrenamt stärker in den Fokus der Partei rücken. Bereits bekannt ist, dass der Potsdamer Landtagsabgeordnete Steeven Bretz neuer Generalsekretär werden soll.
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31.03.2015 | Ruppiner Anzeiger 31.3.2015
Team für Senftlebens Führungsmannschaft steht / Designierter Landeschef will alle Kreisverbände einbeziehen
Potsdam (thi) Karin Lehmann ist die Überraschung. Die Vorsitzende des Stadtverbandes von Fürstenwalde (Oder-Spree) soll auf dem Landesparteitag der brandenburgischen CDU Ende April eine von vier stellvertretenden Landesvorsitzenden werden. Bislang hat sie noch nicht auf
Landesebene politisch gewirkt. Für Ingo Senftleben, der Michael Schierack als Parteichef beerben will, ist Lehmann als Nichtberufspolitikerin in seinem
künftigen Team wichtig. Die Mitarbeiterin des Kreissportbundes Oder-Spree soll einen Blick von außen mit in den Geschäftsführenden Landesvorstand bringen, den engsten Führungszirkel. Dem Gremium sollen neben
Senftleben der Landtagsabgeordnete Steeven Bretz als Generalsekretär,
der Europaabgeordnete Christian Ehler als Schatzmeister und die vier Stellvertreter angehören. Die Kandidaten dafür sind nach regionalem Proporz ausgesucht.
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30.03.2015 | Der Prignitzer 30.3.2015 / Hanno Taufenbach
Prignitz
Bisher wirbt der Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann mit dem Slogan: „Die starke Stimme der Prignitz“. Schon bald könnte die in der Brandenburger CDU deutlich mehr Gewicht haben: Hoffmann kandidiert für einen der vier Stellvertreterposten des künftigen Landesvorsitzenden Ingo Senftleben. Der CDU-Kreisvorstand beschloss das einstimmig, bestätigte der Prignitzer gestern unserer Zeitung. In einer ersten Reaktion sagte Hoffmann: „Im engeren Parteivorstand werde ich mich dafür einsetzen, dass die CDU mit ihren Ideen und Perspektiven zur Bildung besser wahrgenommen wird.“ Bildung sei eine der wenigen originären Landesaufgaben. „Wir sehen ja, dass uns die rot-rote Politik an das Ende aller Leistungsvergleiche geführt hat.“ Er würde sich freuen, wenn ihm die Delegierten ihr Vertrauen schenken. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem künftigen Parteivorsitzenden.“ Für den CDU-Kreisvorsitzenden ist es die 2. Legislatur im Landtag. Hoffmann ist bildungspolitischer Sprecher seiner Fraktion, Kreistagsmitglied und Wittenberger Stadtverordneter.
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20.03.2015 | MAZ 20.3.2015
Debatte im Landtag: Minister Baaske weist Vorwürfe zurück
Potsdam – Der neue Rahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 in Berlin und Brandenburg stößt bei der oppositionellen CDU im Landtag auf Widerstand. Insbesondere die geplante fächerübergreifende Vermittlung von Geschichte
in einem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften mit Geografie und
politischer Bildung in den Klassen 5 und 6 werde zu einer Verflachung des historischen Wissens führen, warnte der bildungspolitische Sprecher der CDU, Gordon Hoffmann, in einer Aktuellen Stunde. „Sie wollen lieber Fächer abschaffen, als Fachlehrer einstellen“, warf Hoffmann Bildungsminister Günter Baaske (SPD) vor.
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20.03.2015 | Ruppiner Anzeiger 20.3.2015
SPD verteidigt Mix von Geschichte, Geografie und Politik an Schulen
Potsdam (dpa) Der neue Rahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 in Brandenburg und Berlin stößt bei der CDU im Potsdamer Landtag auf großen
Widerstand. Insbesondere die fächerübergreifende Vermittlung von Geschichte in einem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften mit Geografie
und politischer Bildung in den Klassen 5 und 6 werde zu einer Verflachung des historischen Wissens führen, warnte der bildungspolitische Sprecher
der CDU, Gordon Hoffmann, am Donnerstag. „Sie wollen lieber Fächer abschaffen als Fachlehrer einstellen“, warf Hoffmann Bildungsminister Günter Baaske (SPD) vor. Der Minister erklärte hingegen, in dem neuen Fach
könnten sich die Schüler intensiver mit gesellschaftlichen Themen
auseinandersetzen. Die Position vertritt auch die SPD-Abgeordnete Simona Koß, die selbst Schulleiterin ist. „Fächerübergreifendes Lernen ist die hohe Kunst der Pädagogik“, sagte Koß. Unterstützt wird dies auch von den Linken und den Grünen. Fächerübergreifender Unterricht nach Themen wie
Migration oder Handel auch in der Sekundarstufe 1 werde in vielen anderen Bundesländern schon lange erfolgreich erteilt, sagte die Linken-Abgeordnete
Katrin Dannenberg. Der Rahmenlehrplan soll zum Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten.
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06.03.2015 | MAZ / Marion Kaufmann 6.3.2015
Im Vergleich zum Vorjahr fielen in Brandenburg etwas weniger Stunden aus, aber es gibt Problemfälle
Potsdam – Der Name ist derzeit nicht Programm. An der verlässlichen
Halbtagsgrundschule „Am Pekenberg“ in Zülichendorf (Teltow-Fläming) ist auf eines momentan kein Verlass: dass der Unterricht stattfindet. Komplette Tage müssen Schüler der 5. und 6. Klassen derzeit zu Hause bleiben, weil
jeder dritte Lehrer in der Schule krank ist, darunter die Rektorin. Insgesamt 34 Unterrichtsstunden wurden seit Beginn des Schuljahres in Zülichendorf ersatzlos gestrichen, 147 Vertretungsstunden erteilt. Einige der Schüler gehörten zu den landesweit rund 1450 Kindern, die auf dem Halbjahreszeugnis keine Noten hatten. An der Grundschule betraf es das
Fach Religion. Zülichendorf ist ein Extrem-, aber kein Einzelfall, wie die aktuelle Statistik des Landes zum Unterrichtsausfall zeigt: Im ersten
Schulhalbjahr 2014/15 sind in Brandenburg 1,7 Prozent des Unterrichts
ersatzlos ausgefallen. Das geht aus einem Bericht des Bildungsministeriums
hervor, der gestern im Bildungsausschuss des Landtags vorgestellt wurde. Das Ministerium feiert das schon als kleinen Erfolg – denn im Vorjahreszeitraum seien 0,1 Prozent Stunden mehr ausgefallen. „Bemerkenswert ist die Tatsache, dass es den Schulen trotz des gestiegenen
Krankenstandes und des damit verbundenen erhöhten Vertretungsbedarfs
gelungen ist, den ersatzlosen Ausfall leicht zu senken“, heißt es in dem Bericht. Das Vertretungsbudget habe sich „als ein hervorragendes Instrument
zur Vermeidung von Unterrichtsausfall erwiesen“, meint die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Simona Koß.
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