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16.06.2015 | Der Prignitzer 16.6.2015 / Benjamin Lassiwe
Regionale Politiker befürworten dauerhafte Aufnahme in den Fahrplan Wittenberge/Berlin
Der erste Nachtzug von Berlin nach Wittenberge war ein Erfolg. 163 Fahrgäste nutzten ihn am frühen Sonntag. Unser Reporter begleitete sie, auch der Rbb drehte eine Reportage, strahlte sie am Sonntagabend aus. Gestern machten Prignitzer Landespolitiker deutlich, dass sie die Nachtzug-Pläne unterstützen wollen. Nach der ersten Probefahrt des RE2 sprachen sie sich für die Einführung eines regelmäßigen Zugangebotes aus. „Das Ergebnis schon der ersten Fahrt zeigt eindeutig, dass ein Bedarf da ist“, sagte der CDU-Politiker Gordon Hoffmann. „Das gilt besonders, wenn man bedenkt, dass dieser Zug gar nicht im Fahrplan stand und ihn längst nicht alle potenziellen Reisenden kannten.“ Die Landesregierung sei aufgefordert, das Angebot zu verstetigen - „und zwar nicht zu Lasten anderer Verkehrsangebote in der Region." Hoffmann erklärte, auch er selbst erlebe immer wieder, dass es nach Abendterminen in Berlin oder Potsdam schwer sei, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region zu kommen. Er benutze deswegen oftmals das Auto. Ganz ähnlich äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag, Thomas Domres. „Ich halte die Nachtverbindung unbedingt für notwendig“, sagte Domres unserer Zeitung. „Ich wäre sehr, sehr froh, wenn die Testfahrten ergäben, dass das Angebot verstetigt werden kann.“ Der Landtagsabgeordnete kündigte an, auch selbst an einer der nächsten Testfahrten teilzunehmen.
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10.06.2015 | Der Prignitzer 10.6.2015 / Lars Reinhold
Die Prignitzer Landtagsabgeordneten zur Zweizügigkeit am Perleberger Gymnasium Perleberg

63 Erstanmeldungen liegen für das nächste Schuljahr am Perleberger Gymnasium vor. Das Schulamt plant deshalb, nur zwei siebente Klassen einzurichten und mehrere Schüler an das Wittenberger Gymnasium zu verweisen. Es drohen lange Fahrwege und in beiden Städten Klassen an der Kapazitätsgrenze. Der „Prignitzer“ sprach mit den Landtagsabgeordneten Holger Rupprecht (SPD), Thomas Domres (Linke) und Gordon Hoffmann (CDU) über die Situation.
 

Verständnis für den Ärger in den Familien
 

„Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, festzuhalten, dass das Perleberger Gymnasium nicht in seinem Bestand gefährdet ist, weil es ein Jahr lang zweizügig läuft“, versucht Holger Rupprecht die Wogen zu glätten. „Natürlich verstehe ich den Ärger der Eltern bezüglich der Fahrwege und der größeren Klassen. Allerdings muss man auch den Zwang sehen, unter dem das Schulamt steht. Karl-Heinz Kowalzik hat ein Budget, mit dem muss er das Schuljahr organisieren. Sein Spielraum ist klein.“

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04.06.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 4.6.2015 / Michael Beeskow
Schulrat begründet Ablehnung einer dritten Klasse am Arnold-Gymnasium
Perleberg – Enttäuscht wurden am Dienstagabend nicht nur die Hoffnungen
auf eine dritte siebente Klasse am Perleberger Gymnasium, ernüchtert wurden auch alle Schüler, Eltern und Lehrer, denen Bildung am Herzen liegt.
Auf der Tagesordnung des Kultur- und Schulausschusses des Landkreises stand das sogenannte Ü-7-Verfahren: die Einrichtung siebenter Klassen an den Oberschulen und Gymnasien in der Prignitz. Der Ausschussvorsitzende
Gordon Hoffmann (CDU) hatte dazu Karl-Heinz Kowalzik eingeladen. Er leitet jene Behörde, die über die Genehmigungen der siebenten Klassen entscheidet: die Regionalstelle des Landesamtes für Schule und Lehrerbildung in Neuruppin, also im Prinzip das frühere Staatliche Schulamt.
Der Schulrat lieferte sehr anschaulich die von Perlebergern geforderte
Begründung, warum trotz ausreichender Anmeldungen für drei siebente Klassen nur zwei genehmigt werden. Das „Schüleraufkommen“, die Zahl der Schulen und die „Bewirtschaftung mit Lehrerstellen“ werden in ein rechnergestütztes Schulorganisationsprogramm eingegeben. „Wir geben
uns richtig Mühe bei der Berechnung, um im Stellenrahmen zu bleiben“, so Karl-Heinz Kowalzik. Wie er deutlich machte, hätte es auch das Pritzwalker Gymnasium treffen können. Wie am Perleberger Gymnasium haben sich dort
65 Schüler angemeldet. Aber weil das Gymnasium in Wittstock bei nur zwei Klassen in Pritzwalk die überzähligen Schüler nicht hätte aufnehmen können, schied diese Möglichkeit aus. Das Wittenberger Gymnasium kann hingegen fünf Schüler aus Perleberg aufnehmen, die bei der Bildung von zwei Klassen übrig bleiben. Die Behörde ist bereit, von der Richtfrequenz
von 27 Schülern pro Klasse abzuweichen und will 30 Schüler zulassen. Aufgrund der „Frequenzüberschreitung“ erhält das Gymnasium „zusätzliche Teilungsstunden“, sodass den Schülern in Kursen von jeweils 20 drei Sprachen angeboten werden können. Veit Goralczyk-Pehl, der Leiter des Perleberger Gymnasiums, kritisierte, dass durch die hohe Schülerzahl in den Klassen eine ungleiche Situation gegenüber anderen Schulen geschaffen werde. „So ein armes Land sind wir nicht, um nicht noch eine Klasse finanzieren zu können.“ Hartmut Schneider (SPD) warf dem Schulrat vor: „Sie
verstecken sich hinter Zahlen.“ Die Bürgermeisterin Annett Jura sprach sich dafür aus, gemeinsam noch einen Anlauf zu unternehmen, um die fehlenden 1,5 Lehrerstellen genehmigt zu bekommen. Karl-Heinz Kowalzik entgegnete,
das Landesamt habe auf die Einhaltung von Recht und Gesetz zu achten, also auf die Einhaltung des Haushaltsgesetzes.
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04.05.2015 | Der Prignitzer 2.5.2015 / Hanno Taufenbach
Gordon Hoffmann besuchte Argentinien, traf Schüler und Kommunalpolitiker zu einem Erfahrungsaustausch Prignitz

Bürgerinitiativen sind in Argentinien unbekannt. Auch freiwillige Feuerwehren kennt man in dem südamerikanischen Land nicht. Und Kommunalpolitiker arbeiten ebenfalls nicht ehrenamtlich, sondern ab einer Stadtgröße von 10 000 Einwohnern bekommen sie monatlich ein ansehnliches Salär. Der Prignitzer CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann ist auch zwei Wochen nach seiner Rückkehr aus Argentinien noch immer beeindruckt von den dortigen Erfahrungen.

Über die Konrad Adenauer Stiftung (KAS) reiste er in das Land, welches acht Mal so groß wie Deutschland ist, aber nur 40 Millionen Einwohner hat, davon leben allein 15 Millionen in der Hauptstadt Buenos Aires.

Ein paar nette Urlaubstage am Rio de la Plata sehen anders aus. Hoffmann winkt müde ab. 14 Stunden dauert der Flug, vier Tage waren voll gepresst mit Konferenzen. Diskussionen und Schulbesuchen. Zeit für Sehenswürdigkeiten und den Naturschönheiten des Landes blieb da nicht, sagt er. „Aber es hat mich interessiert und so eine Reise erweitert immer den eigenen Horizont.“

Im Kern ging es um die Zivilgesellschaft, für deren Aufbau sich die KAS engagiere. Während in Deutschland kaum noch etwas ohne Ehrenamt überleben kann, jeder Sport- oder Kulturverein auf das Engagement der Freiwilligen angewiesen ist, kennt man dieses Modell in Argentinien noch fast gar nicht, sagt Hoffmann.

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27.04.2015 | Der Prignitzer 27.4.2015 / Benjamin Lassiwe
Prignitz

Neben Ingo Senftleben wählte die Landes-CDU am Sonntag vier stellvertretende Landesvorsitzende. Mit 179 von 210 abgegebenen Stimmen erzielte dabei der Prignitzer CDU-Bildungspolitiker Gordon Hoffmann das beste Ergebnis. Benjamin Lassiwe sprach mit ihm.

Herr Hoffmann, warum übernehmen Sie das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden?

Mir macht es Spaß, da mitzuarbeiten. Ich bin ja in der Politik, weil ich gerne Dinge mitgestalten möchte. Dafür muss man Verantwortung übernehmen: Das mache ich als Prignitzer Landtagsabgeordneter, das habe ich aber auch seit 2007 als Beisitzer im Landesvorstand gemacht. Und das möchte ich jetzt als stellvertretender Landesvorsitzender weitermachen. 

Was fordern Sie konkret?

Wir setzen uns für leistungsorientierte und gerechte Bildung in Brandenburg ein. Wir wollen dem Unterrichtsausfall an den Schulen beherzt den Kampf ansagen. Wir wollen mehr und auch jüngere Lehrer in die Schulen holen und nicht nur die ersetzen, die sowieso in den Ruhestand treten. Und wir müssen uns auf die Fahnen schreiben, dass wir ein Bildungssystem auf die Beine stellen, in dem alle Schüler entsprechend ihrer Begabung gefördert werden. 

Die Brandenburger CDU gilt in der Öffentlichkeit trotzdem als zerstritten. Wie schaffen Sie es, dieses Bild zu korrigieren?

Wir haben mit diesem Parteitag bereits ein sehr gutes Signal gesetzt. Ingo Senftleben hat ein tolles Ergebnis bekommen, die anderen Kandidaten ebenso. Ich habe den Eindruck, dass wir derzeit nicht zerstritten sind.

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23.04.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 23.4.2015 / Michael Beeskow
Prignitzer Kreistag berät über einen Eilantrag
Perleberg – Einen Abstand für Windräder von 1000 Metern von der Wohnbebauung hält der Wirtschafts- und Bauausschuss des Prignitzer Kreistages für unzureichend. Vielmehr soll das Land Brandenburg zur Einführung einer 10- H-Regelung aufgefordert werden. Nach dem einstimmigen Ausschussbeschluss gilt es als wahrscheinlich, dass sich der
Kreistag in seiner Sitzung am 25. Mai für einen Eilantrag an den Landtag ausspricht. Die Initiative geht von der CDUFraktion aus. Deren Vorsitzender
Andreas Giske fordert einen Schutz der Bürger vor immer höher werdenden
Windrädern: „Im Landkreis wird eine Vielzahl von Windindustriegebieten
mit über 200 Meter hohen Windindustrieanlagen ausgewiesen.“ Mit einer
solchen Höhe erreichen sie die Panoramahöhe des Berliner Fernsehturms.
Bis zu 1000 Meter sollen diese Anlagen an Dörfer und Städte herangebaut werden können. „Die Menschen können und wollen mit einer derartigen Bedrängung und den daraus resultierenden Belastungen nicht leben“,
erklärt Andreas Giske zum Antrag. Daher verlangt er eine 10-H-Regelung, wonach entsprechend der Höhe der Windräder ein zehnfacher Abstand gewahrt bleiben soll. Schon eine 150 Meter hohe Anlage dürfte der Wohnbebauung dann nicht näher als 1500 Meter kommen. Als Folgen eines
überzogenen Ausbaus der Windkraft im Landkreis führt er gesundheitliche
Beeinträchtigungen an etwa aufgrund der Lärmbelastung und der Schlagschatten, Zerstörung der Landschaft sowie Verlust der Grundstückswerte. Dies könne die negative demografische Entwicklung nur verschärfen. Die Prignitz ist schon jetzt mit 270 Megawatt der Landkreis mit
dem größten Windenergieaufkommen im Land Brandenburg. Bundesweit
liegt der Kreis an dritter Stelle. Lediglich zwei niedersächsische Kreise mit Off-Shore-Parks vor der Küste bringen es auf ein noch größeres Windenergieaufkommen.
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18.04.2015 | Der Prignitzer 18.4.2015 / Hanno Taufenbach
18.04.2015 | Artikel des Prignitzer

Entschieden ist noch nichts, doch die bereits vor einem Jahr diskutierte Variante einer Kreisfusion zwischen Prignitz und dem Havelland mit Teilen von Ostprignitz-Ruppin scheint zumindest im zuständigen Innenministerium weiterhin Freunde zu haben. Anders lassen sich Informationen unserer Zeitung über eine interne Runde zwischen SPD-Landräten und Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) schwerlich interpretieren.

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01.04.2015 | Der Prignitzer 1.4.2015 / Benjamin Lassiwe
Potsdam

Der CDU-Bildungsexperte und Kreisvorsitzende der Prignitzer CDU, Gordon Hoffmann wurde gestern durch den Landesverband in Potsdam einstimmig durch seinen Kreisverband nominiert.
 

Zudem bewerben sich die Fürstenwalder Kommunalpolitikerin Karin Lehmann, die Falkenseer Landtagsabgeordnete Barbara Richstein und die Spreewälder Bundestagsabgeordnete Jana Schimke um die insgesamt vier zu vergebenen Positionen eines stellvertretenden Landesvorsitzenden. Die Wahl des neuen CDU-Vorstands findet voraussichtlich am 25. April in Schönefeld statt. Als Kandidaten für den Posten des Landesvorsitzenden hat der Landesvorstand den CDU-Fraktionsvorsitzenden Ingo Senftleben vorgeschlagen. Dieser nominierte den Landtagsabgeordneten Steeven Bretz für den Posten des Generalsekretärs.
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31.03.2015 | MAZ 31.3.2015 / Igor Göldner
Parteichef-Kandidat Ingo Senftleben will drei neue Stellvertreter
Potsdam – Nach den geplatzten Koalitionsgesprächen mit der SPD und der ausgebrochenen Führungskrise steht Brandenburgs CDU vor dem
personellen Neuanfang. Der designierte Parteichef Ingo Senftleben (40) will die Landesspitze auf dem Parteitag am 25. April fast komplett austauschen. Drei der vier Stellvertreter sollen nach den bisher geheim gehaltenen
Umbauplänen neu ins Amt kommen. Nur die bisherige Vizechefin Barbara Richstein (49) darf bleiben. Sie kandidiert im September bei der
Bürgermeisterwahl in Falkensee (Havelland). Neu in die engere Parteiführung rückt die Bundestagsabgeordnete Jana Schimke. Die 35-Jährige – von „Bild“ 2013 zur „Miss Bundestag“ gekürt – soll sich um die Felder Arbeit und Wirtschaft kümmern. Das „Zukunftsthema“ Bildung soll in der Parteiführung künftig Gordon Hoffmann (36) vertreten, der für diesen Bereich auch in der Landtagsfraktion zuständig ist. Ebenfalls Vizechefin soll
die 55-jährige Karin Lehmann werden. Sie ist CDU-Fraktionschefin in Fürstenwalde (Oder-Spree), leitet den Sportverein BSG Pneumant und soll das Ehrenamt stärker in den Fokus der Partei rücken. Bereits bekannt ist, dass der Potsdamer Landtagsabgeordnete Steeven Bretz neuer Generalsekretär werden soll.
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31.03.2015 | Ruppiner Anzeiger 31.3.2015
Team für Senftlebens Führungsmannschaft steht / Designierter Landeschef will alle Kreisverbände einbeziehen
Potsdam (thi) Karin Lehmann ist die Überraschung. Die Vorsitzende des Stadtverbandes von Fürstenwalde (Oder-Spree) soll auf dem Landesparteitag der brandenburgischen CDU Ende April eine von vier stellvertretenden Landesvorsitzenden werden. Bislang hat sie noch nicht auf
Landesebene politisch gewirkt. Für Ingo Senftleben, der Michael Schierack als Parteichef beerben will, ist Lehmann als Nichtberufspolitikerin in seinem
künftigen Team wichtig. Die Mitarbeiterin des Kreissportbundes Oder-Spree soll einen Blick von außen mit in den Geschäftsführenden Landesvorstand bringen, den engsten Führungszirkel. Dem Gremium sollen neben
Senftleben der Landtagsabgeordnete Steeven Bretz als Generalsekretär,
der Europaabgeordnete Christian Ehler als Schatzmeister und die vier Stellvertreter angehören. Die Kandidaten dafür sind nach regionalem Proporz ausgesucht.
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