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24.09.2014, 16:08 Uhr | Der Prignitzer 23.9.2014 / Hanno Taufenbach
Die Autobahn 14 stolpert voran
Planung der Elbbrücke könnte 2015 abgeschlossen sein
PRIGNITZ Das Land Brandenburg hat in diesem Jahr für die Planung der A 14 2,1 Millionen Euro eingeplant. Bisher abgerufen wurden erst 0,8 Millionen. Das geht aus der Antwort des Verkehrsministeriums an den
Prignitzer Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann (CDU) hervor. Ein Grund für diese erhebliche Differenz zu Beginn des letzten Quartals wird nicht genannt. In den vergangenen vier Jahren wurden jeweils 1,5 bis 2,8
Millionen Euro ausgegeben. Die Planungen auf der brandenburgischen Seite konzentrieren sich derzeit auf die Bereiche Wittenberge-Karstädt und die Elbquerung. Beide zählen zu den sensibelsten Abschnitten der
gesamten Trasse. Das Planfestststellungsverfahren für die Elbbrücke läuft bereits seit 2009. Dieses sei weit fortgeschritten, Anhörungen laufen in beiden beteiligten Bundesländern. Sachsen-Anhalt und Brandenburg streben für 2015 einen Abschluss der Verfahrens ab, teilt das Potsdamer Ministerium mit. Der dann fällige Planfeststellungsbeschluss würde Baurecht bedeuten, zugleich ist es ist der frühestmögliche Zeitpunkt einer Klage.
Komplizierter gestaltet sich der Wittenberger Abschnitt von der B 195 bis nach Karstädt. Seit einigen Wochen wird wieder an der ursprünglichen,
aber 2011 zunächst verworfenen Trassenführung gearbeitet. Diese sieht vor, die A 14 im Bogen um Bentwisch und Lindenberg zu führen. Zu klären sind aber eine Reihe von Naturschutzfragen, sagte im August Almuth Hartwig-
Tiedt, Staatssekretärin im Umweltministerium. Inoffiziell heißt es, dass die Probleme äußerst knifflig seien, niemand könne sagen, ob sie lösbar sind, es für diese Streckenführung Rechtssicherheit geben kann. Das Ministerium versichert, die A 14 genieße Priorität. Parallel zum Neubau werden derzeit der Ausbau des Berliner Nordrings (A 10), der A 24 vom Autobahndreieck
(AD) Havelland bis Neuruppin, der A 10 zwischen AD Nuthetal und AD Potsdam und der A 11 geplant. Bis auf die A 11 sind alle genannten Maßnahmen im
vordringlichen Bedarf des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen enthalten, wobei die A 14 die einzige Neubaumaßnahme ist.