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09.05.2016, 10:23 Uhr | Der Prignitzer 7.5.2016 / Barbara Haak
Gewerkschafter diagnostiziert: Bundespolizeirevier schwach besetzt
WITTENBERGE Wie ist es aus Sicht der Bundespolizei um die Sicherheit des Bahnhofs bestellt? Wittenberges Stadtverordnete wollen darauf und auf damit im Zusammenhang stehende Fragen Antworten. Manfred Kirchhoff nahm als Vorsitzender der Direktionsgruppe Berlin Brandenburg in der Gewerkschaft
der Polizei dazu auf der jüngsten Parlamentssitzung Stellung. Klipp und klar
stellte der Gewerkschaftsvertreter fest, dass „die riesigen Probleme, was die innere Sicherheit betrifft, sich auch in Wittenberge widerspiegeln“. Das Bundespolizeirevier in Wittenberge sei personell nicht ausreichend besetzt.
Hinzu käme, dass Beamte, wenn aus Berlin eine Anforderung käme, dorthin
zum Einsatz müssten, der Wittenberger Bahnhof verlassen sei, auf dem mittlerweile auch so gut wie keine Mitarbeiter der Bahn mehr das Tages- und Nachtgeschäft absichern.
Kirchhoff schlug einen Bogen zur Sparpolitik von Finanzminister Wolfgang
Schäuble für die Schwarze Haushaltsnull. Er sieht darin einen Grund, dass an der Bundespolizei gespart werde, es an jungem Berufsnachwuchs fehle.
Die Wittenberger Abgeordneten ermunterte der Gewerkschafter, wenn sie das
Wittenberger Revier der Bundespolizei unterstützen wollten, „wenden Sie sich an ihre Bundestagabgeordneten, holen Sie sie hier her, sprechen Sie mit ihnen über die Konsolidierung der Bundespolizei“. Die CDU-Fraktion im
Stadtparlament hat bereits reagiert. „Wir haben uns an unseren Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke gewandt“, so Fraktionschef Hans-Joachim Lüttschwager. Angesichts des Ernstes der Lage positionierte sich der
Stadtverordnete Lutz Dieckmann (UBG), der Ordnungsausschuss des Stadtparlaments müsse sich mit dem Thema befassen.