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26.11.2016, 12:00 Uhr | Der Prignitzer 26.11.2016 / Hanno Taufenbach
Studie: AfD profitiert von Kreisreform
PRIGNITZ Kreisgebietsreformen bringen keine Einsparungen, die Verwaltung wird nicht effizienter, signifikant wird in Großkreisen mehr AfD gewählt. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine wissenschaftliche Studie des Ifo-Instituts aus Dresden. Landrat Torsten Uhe (parteilos) stellte diese
Erkenntnisse den Abgeordneten Donnerstagabend im Kreisausschuss vor.
Zustimmendes Nicken bei allen Parteien. „Das sagen wir ja“, meinte Hartmut Winkelmann (Linke). Bezogen auf Äußerungen aus Neuruppin und der dortigen SPD-Landtagsabgeordneten sprach Winkelmann von einem Niveau, „bei dem ihm Angst und Bange wird“. Er bestärkte den Landrat darin, die ablehnende Haltung gegenüber eines Großkreises beizubehalten.
Andreas Giske (CDU) erkennt schon lange keinen offenen Dialog mehr. "Egal,welche Argumente fallen, das Vorhaben wird durchgepeitscht“, sagte er und attestierte der rotroten Landesregierung eine „Basta-Politik“. Das sei auch in einem  Gespräch mit den Landtagsabgeordneten Thomas Domres (Linke) und Holger Rupprecht (SPD) deutlich geworden. Sie hätten gesagt, die Reform komme so oder so. Landrat und Abgeordnete machten in einem neuerlichen Beschluss deutlich, dass sie Reformbedarf sehen und eine
Umverteilung der Aufgaben zwischen Land, Kreis und Kommunen befürworten. Ebenfalls unterstützen sie den Reformplan des Landtags, beim Finanzausgleich die Fläche und die Soziallasten der Kreise stärker zu berücksichtigen. Für größere Kreise gebe es keine Notwendigkeit. hata