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15.07.2008, 08:30 Uhr
CDU-Kreisverband nominiert Kandidaten für den Kreistag
Geschlossenheit demonstriert
Keine Sensation, keine Überraschung am Sonnabend auf der Gesamtmitgliederversammlung des CDU-Kreisverbandes. Einzig vielleicht die Anzahl der Kandidaten. Denn mit 52 Frauen und Männern, die sich um einen Sitz im neuen Kreistag bewerben, tritt die CDU zu den Kommunalwahlen mit "13 mehr als 2003" an, betont Kreisvorsitzender Hans Lange. Für ihn sei das auch ein Ausdruck dafür, dass mehr Menschen bereit sind, politische Verantwortung zu übernehmen, sich einzumischen und aktiv an der Gestaltung der Politik vor der eigenen Haustür mitzuwirken. 
Zähle man die Kandidaten auf den Listen für die Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen hinzu, komme die CDU Prignitz auf 268. "Nicht von ungefähr haben wir erst einmal großes Gewicht auf die Werbung der Kandidaten gelegt. Ein gutes, starkes Team können wir nun in den Wahlkampf schicken", so Lange. Mit Andreas Giske, Leiter des Gymnasiums Wittenberge, oder Dr. Frank Schniewind, Polizeichef Udo Becker, um nur einige neuen Namen zu nennen, habe man CDU-Mitglieder, aber auch Parteilose als Kandidaten gewonnen, die dort, wo sie leben und wirken, bekannt sind und einen Stand haben. 

Spitzenposition wieder im Partei-Visier

Ein wichtiges Unterfangen, schließlich wolle die Kreis-CDU wieder auf Platz eins bei den Kommunalwahlen rangieren. "Erster zu werden, ist schon schwer, aber erster zu bleiben noch schwerer", räumt Lange ein.

Der Blick auf die Liste verrät einen Frauenanteil von 12 Prozent "und 14 Prozent unserer Kandidaten sind unter 35 Jahre alt", so Lange. Gordon Hoffman, Kreisvorsitzender der Jungen Union (JU), fügt an, dass acht Kandidaten der JU angehören. "Da zeigt sich, dass unsere Aktivitäten kein Strohfeuer sind."

Hinsichtlich des Wahlprogramms habe man sich erst auf Eckpunkte verständigt, an denen jetzt intensiv gearbeitet werde. Zum 21. Juli soll das Programm dann stehen und verabschiedet werden. Ein Punkt darin werde mit Bestimmtheit die Anerkennung des Autobahndreiecks als weiterer Wachstumskern sein. Lange: "Auch wir werden dieses Thema besetzen, denn Fakt ist, erreichen können wir als Wirtschaftsregion nur was, wenn alle dahinter stehen - im Miteinander und nicht gegeneinander."

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