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25.04.2010, 16:16 Uhr
Dialog zwischen Pirmasens und Wittenberge
Diskussion zum Thema "Aufbruch nach Umbruch? - Städte im Wandel"
Das Wegbrechen ganzer Industriezweige und die daraus resultierende Schrumpfung von Gemeinden und Kommunen hören sich zunächst nach typisch Ostdeutschen Problemen an. Doch auch im Westen der Republik haben Städte mit solchen Themen zu kämpfen. Zum Beispiel Pirmasens. Die 41 000-Einwohner-Stadt in der Südwestpfalz unweit der französischen Grenze galt bis in die 70er Jahre als Zentrum der bundesdeutschen Schuhindustrie. 

Deren Sterben sorgte für große Arbeitsplatzverluste und nach der Wende traf es die Stadt im tiefsten Südwesten noch einmal hart, als die US-Soldaten abzogen. Mit der Zuliefererindustrie gingen rund 15 000 Arbeitsplätze verloren.

Vom 23. Bis 25. April trafen sich nun Vertreter beider Orte in Wittenberge zum Dialog. Unter dem Motto „Aufbruch nach Umbruch? – Städte im Wandel“  wollte man zusammen über das diskutieren, was zurzeit viele Kommunen bewegt: Wie bleibt man handlungsfähig trotz Schrumpfung, Alterung und finanzieller Daumenschrauben? Beim Abschlussgespräch am Sonntag stand dabei insbesondere der Erhalt einer breiten Kulturlandschaft im Fokus. Der Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann machte dabei deutlich, dass er jederzeit für Gespräche mit Kunst und Kulturvereinen bereit sei, um zu unterstützen und zu helfen. Gleichzeitig verwies er in der Diskussion mit Maximilian van de Sand, vom Kunst und Kultur Verein Pirmasens und Kerstin Süske, vom Forum Kultur aus der Prignitz aber auch darauf, dass „wir in Wittenberge bereits jetzt den Kulturellen Sektor mit viel Geld unterstützen. Langfristig wird das zur Verfügung stehende Geld jedoch eher weniger als mehr werden. Deshalb sollte man rechtzeitig diskutieren welche Standorte und Projekte erhalten bleiben sollen, und auf welche Angebote man zukünftig eher verzichten könnte“, so Hoffmann.

 
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