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12.05.2010, 16:20 Uhr
CDU Wittenberge lud zur Podioumsdiskussion
Wie viel Kultur und Sport können wir uns noch leisten?
Nicht nur Griechenland, auch viele Brandenburger Kommunen sind finanziell nicht auf Rosen gebettet. Aus diesem Grund lud die CDU Wittenberge in die Gaststätte „Zum Fährmann“ zu einer Diskussion, um die Frage „Wie viel Kultur und Sport können wir uns noch leisten?“ zu erörtern.

Der Vorsitzende der Wittenberger CDU, Heinz Richter, moderierte die Diskussion und wies bereits in seiner Begrüßung darauf hin, dass Kultur und Sport als „weiche Standortfaktoren“ auch auf die Ansiedlung von Unternehmen großen Einfluss hätten. Bürgermeister Oliver Hermann stimmte zu, betonte aber auch, dass die Förderung von Kultur und Sport zu den freiwilligen Aufgaben einer Stadt gehören.
 
Als eine mögliche „Stellschraube“ nannte der Wittenberger Bürgermeister die Reform des Finanzausgleichsgesetzes und forderte die Landtagsabgeordneten Anja Heinrich und Gordon Hoffmann auf sich dabei für die ländlichen Regionen einzusetzen.

Anja Heinrich, kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, betonte wie viel Potenzial sie in der Stadt sehe. „Heute Vormittag habe ich bereits das Kultur- und Festspielhaus besucht und finde es wirklich sehr schön, dass Ihre Stadt einen so tollen Ort für kulturelle Veranstaltung bereit hält.“ Wichtig sei, dass Finanzierungsprobleme und der Umgang mit diesen rechtzeitig kommuniziert werden. „Nur dann kann man tätig werden“, so die Landtagsabgeordnete. Trotzdem müsse man aber auch innerhalb der Kommune nach neuen Finanzierungsmöglichkeiten Ausschau halten, gab Frau Heinrich zu bedenken. Eine Erhöhung der Preise für Veranstaltungen im Kultur und Festspielhaus oder höhere Eintrittspreise in der Schwimmhalle, würde aber höchstwahrscheinlich zu sinkenden Besucherzahlen führen. Diese Befürchtung äußerte Lutz Lange.

Der Prignitzer Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann gab zu bedenken, dass viele Wittenberger Einrichtungen von Besuchern aus der ganzen Prignitz besucht würden, die Stadt mit der Finanzierung aber allein stehe. Für Andreas Giske ganz klar ein Sachverhalt, über den im Kreistag gesprochen werden muss. Der Vorsitzende des Kulturausschusses des Landkreises versprach dieses Thema auf die Tagesordnung zu setzten. „Wenn andere Kommunen von diesen Standorten profitieren, sollten Sie sich auch finanziell daran beteiligen. Ich werde vorschlagen, zusammen mit den anderen Abgeordneten des Ausschusses eine Prioritätenliste zu erarbeiten.“ Dann könne im Kreistag diskutiert werden, welche Standorte für die ganze Prignitz wichtig sind, und wie diese gesichert werden sollen.
 
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