Presse
26.09.2017, 15:23 Uhr | Der Prignitzer 26.9.2017 / Thomas Bein
Ronald Thiel siegt im ersten Anlauf
Neuer Pritzwalker Bürgermeister will mehr Zusammenarbeit mit Kommunen in der Region
PRITZWALK Große Freude im bürgerlichen Lager von Pritzwalk: Der gemeinsame Kandidat von CDU, FDP und Bauernverband, Ronald Thiel, hat bereits im ersten Wahlgang in Pritzwalk die absolute Mehrheit mit 54,5 Prozent der Stimmen erreicht und ist damit zum neuen Pritzwalker Bürgermeister
gewählt. Er setzte sich gegen drei weitere Kandidaten durch. Das waren Ralf Knacke von der SPD (22,6 Prozent), unterstützt durch Linke und Freie Wähler, der unabhängige Kandidaten Mario Ortlieb (14 Prozent) und Thomas Schlaffke von der AfD (8,8 Prozent). „Ich möchte zukünftig der Bürgermeister aller Pritzwalker sein und natürlich nicht die Ortsteile außer acht lassen“, betonte der bisherige zweite Mann im Rathaus. Thiel hat bereits im Wahlkampf seine Prioritäten vorgelegt: Verbesserung der Infrastruktur mit einem entsprechenden Verkehrskonzept für die Stadt, Ausbau der Quandt-Sporthalle und weitere Projekte. „Wir haben in den letzten Jahren vor allem in den
Hochbau investiert. Nun ist es an der Zeit, auch die Straßen und Wege in der Stadt in Ordnung zu bringen“, so Thiel. Dabei kann er sich der Unterstützung aus dem bürgerlichen Lager sicher sein. „Wir brauchen aber dennoch wieder eine sachbezogene und an Themen orientiert Arbeit in der Stadtverordnetenversammlung, die sich am Wohl der Bürger orientiert. Unsere Stadt und ihre Entwicklung sind für mich wichtiger als jede Parteipolitik“, betonte Ronald Thiel.
Am Herzen liegen dem künftigen Bürgermeister auch die gute Zusammenarbeit mit den Nachbarn, mit der Stadt Wittstock im gemeinsamen
Mittelzentrum und die Kooperation mit Meyenburg, Heiligengrabe und Groß Pankow sowie den beiden Prignitzstädten Perleberg und Wittenberge in der kommunalen Familie. „Pritzwalk hat in den letzten Jahren bereits eine positive
Entwicklung genommen. Auf diesem Weg wollen wir fortschreiten“, so Thiel.
Er werde wie angekündigt regelmäßig in den Ortsteilen zu Gesprächen zur Verfügung stehen und auch wie bisher bei wichtigen, zukunftsträchtigen
Entscheidungen wie dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept die Vorschläge und Meinungen der Bürger einholen. Noch bis zum 3. Januar 2018 läuft die Amtszeit des amtierenden Bürgermeisters Wolfgang Brockmann, der 27 Jahre die Geschicke der Stadt führte und noch am Wahlabend seinem Nachfolger gratulierte. Brockmann hatte sich nicht zur Wiederwahl gestellt.
Ralf Knacke von der SPD war für ein Statement nach der Wahl nicht zu erreichen. Mario Ortlieb als unabhängiger Kandidat ist mit seinem Wahlergebnis zufrieden. „Mehr als 1000 Stimmen zu bekommen, ist mehr, als ich erwartet habe. Ich bin damit recht zufrieden“, so Ortlieb, der eine Kandidatur bei den Kommunalwahlen im Jahr 2019 in Erwägung zieht. „Ich hätte mir gewünscht, dass die Niederlage bei der Bürgermeisterwahl nicht ganz so drastisch ausfällt“, sagt AfD-Kandidat Thomas Schlaffke. Trotzdem werde er weiter für Pritzwalk kommunalpolitisch arbeiten und die Interessen der Pritzwalker Bürger im Kreistag vertreten. „Ich werde Pritzwalk weiterhin
im Blick behalten, mich einbringen und unterstützen, wenn es möglich ist.“
Thomas Bein
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