Presse
28.10.2017, 15:30 Uhr | MAZ - Prignitz 28.10.2017 / Andreas König
CDU-Ortsgruppe Pritzwalk wählt Vorstand neu
Michael Ballenthien bleibt Vorsitzender – Michel Grünke ist stellvertretender Landesvorsitzender der Jungen Union
Pritzwalk. Mit der Neuwahl seines Vorstandes setzt der CDU-Stadtverband
Pritzwalk auf Kontinuität. Das Gremium wählte kürzlich die neue
Führungsriege und bestätigte dabei den alten Vorstand im Amt. Darüber
informiert der alte und neue Vorsitzende der CDU in Pritzwalk, Michael
Ballenthien. In der Alten Mälzerei in Pritzwalk wurden außerdem folgende CDU Mitglieder in den Vorstand gewählt: Jörg Zeiger als Stellvertreter sowie
als Beisitzer Werner Sommer, Jean- Pierre Gericke, Ulrich Runde und Conrad Pfestorf. Sämtliche Vorstandsmitglieder sind einhellig in ihren Funktionen bestätigt worden, informierte Michael Ballenthien weiter. „Mit Michel Grünke konnte erneut ein Pritzwalker zum stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union gewählt werden. „Die bislang stark agierende CDU Nachwuchsorganisation in der Prignitz setzt damit ihre einflussreiche Arbeit fort“, sagt der Stadtverbandsvorsitzende. In seinem Bericht hob Michael Ballenthien hervor, dass es„trotz der oft schwierigen Bedingungen in der Pritzwalker Stadtverordnetenversammlung“ gelungen sei, wichtige Vorhaben
umzusetzen. Mit der Wahl von Ronald Thiel zum Pritzwalker Bürgermeister,
dessen Kandidatur von der CDU sowie von FDP und Kreisbauernverband
unterstützt worden war, sei auch der Wunsch verbunden gewesen, „zu einer sachbezogenen Kommunalpolitik zurück zu kehren“, heißt es weiter.
Unverändert sei die ablehnende Haltung der CDU gegen die geplante
Kreisgebietsreform. „Denn bisher ist die Brandenburger Regierung jede
Erklärung über die Notwendigkeit die Art und Weise einer Reform schuldig geblieben“, sagt Michael Ballenthien. Damit habe sich der Stadtverband dem Votum des CDU-Kreisverbandes angeschlossen. Dass es bislang zum Thema Kreisgebietsreform in Pritzwalk relativ ruhig geblieben ist, führt Michael Ballenthien auf die geschichtliche Entwicklung zurück. „Pritzwalk war ja bis zur ersten Kreisgebietsreform 1993 eigenständige Kreisstadt. Die Beziehungen zu Perleberg und Wittenberge haben sich in den folgenden Jahren nie so eng
entwickelt wie beispielsweise zu Wittstock.“ Daher seien viele Pritzwalker in der Frage des künftigen Kreisstadtsitzes entweder hin- und hergerissen oder würden sich für das Thema kaum interessieren. Für die CDU seien solche Überlegungen
jedoch nachrangig. Die Partei setzt sich noch immer dafür ein, die Kreisgebietsreform gar nicht erst umzusetzen, da ein Nutzen nicht erkennbar sei, der Aufwand jedoch immens. Zudem werde ein Verlust an Identität befürchtet, wenn sich die Prignitz in einem neuen Großkreis wiederfindet.
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