Presse
23.03.2011, 07:54 Uhr | Märkische Allgemeine Zeitung vom 23.03.2011
Kreisvorstand fordert neues Gesetz

ENERGIE: CDU spricht sich für Erdkabel aus

PERLEBERG - Wenn es nach der Prignitzer CDU ginge, würde die neue Hochspannungsleitung, die zwischen Perleberg und Wittstock geplant ist, unter der Erde verlegt. Der Kreisvorstand fasste am Montagabend dazu nach intensiver Diskussion einen Grundsatzbeschluss.

Als Gast hatte die Prignitz-CDU Rainer Schneewolf, Begründer der Bürgerinitiative „Hochspannung tief legen“, eingeladen. Er brachte die Mitglieder auf den neusten Stand der Planung und erläuterte, worin die Forderungen der Initiative genau bestehen. Demnach produziert die Prignitz bereits mehr Strom aus regenerativen Quellen, als sie selbst verbraucht. Um den hierzulande erzeugten Strom zu transportieren, bedarf es zusätzlicher Stromleitungen. Die Bürgerinitiative setzt sich dafür ein, 110-Kilovolt-Leitungen generell unterirdisch zu verlegen. So soll verhindert werden, dass weitere oberirdische Hochspannungsmasten errichtet werden müssen.

„Die Sorgen und Ängste der betroffenen Menschen müssen berücksichtigt werden. Der ländliche Raum darf nicht nur als Energielieferant herhalten, sondern muss auch für die Menschen, die hier leben und arbeiten lebenswert erhalten bleiben“, sagte der Kreisvorsitzende Gordon Hoffmann.

In ihrem Beschluss ruft die Prignitz-CDU die Landesregierung dazu auf, ein Gesetz zur Erdverkabelung auf den Weg zu bringen. Diese Forderung begrüßten auch Henry Wienke als Vorsitzender der CDU Gumtow und sein Stellvertreter, Andreas von Freymann. (MAZ)


 
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