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20.03.2015, 11:02 Uhr | Ruppiner Anzeiger 20.3.2015
CDU befürchtet Wissensverluste
SPD verteidigt Mix von Geschichte, Geografie und Politik an Schulen
Potsdam (dpa) Der neue Rahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 in Brandenburg und Berlin stößt bei der CDU im Potsdamer Landtag auf großen
Widerstand. Insbesondere die fächerübergreifende Vermittlung von Geschichte in einem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften mit Geografie
und politischer Bildung in den Klassen 5 und 6 werde zu einer Verflachung des historischen Wissens führen, warnte der bildungspolitische Sprecher
der CDU, Gordon Hoffmann, am Donnerstag. „Sie wollen lieber Fächer abschaffen als Fachlehrer einstellen“, warf Hoffmann Bildungsminister Günter Baaske (SPD) vor. Der Minister erklärte hingegen, in dem neuen Fach
könnten sich die Schüler intensiver mit gesellschaftlichen Themen
auseinandersetzen. Die Position vertritt auch die SPD-Abgeordnete Simona Koß, die selbst Schulleiterin ist. „Fächerübergreifendes Lernen ist die hohe Kunst der Pädagogik“, sagte Koß. Unterstützt wird dies auch von den Linken und den Grünen. Fächerübergreifender Unterricht nach Themen wie
Migration oder Handel auch in der Sekundarstufe 1 werde in vielen anderen Bundesländern schon lange erfolgreich erteilt, sagte die Linken-Abgeordnete
Katrin Dannenberg. Der Rahmenlehrplan soll zum Schuljahr 2016/2017 in Kraft treten.
 
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