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20.03.2015, 11:04 Uhr | MAZ 20.3.2015
Rahmenlehrplan: CDU kämpft für Geschichte
Debatte im Landtag: Minister Baaske weist Vorwürfe zurück
Potsdam – Der neue Rahmenlehrplan für die Klassen 1 bis 10 in Berlin und Brandenburg stößt bei der oppositionellen CDU im Landtag auf Widerstand. Insbesondere die geplante fächerübergreifende Vermittlung von Geschichte
in einem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften mit Geografie und
politischer Bildung in den Klassen 5 und 6 werde zu einer Verflachung des historischen Wissens führen, warnte der bildungspolitische Sprecher der CDU, Gordon Hoffmann, in einer Aktuellen Stunde. „Sie wollen lieber Fächer abschaffen, als Fachlehrer einstellen“, warf Hoffmann Bildungsminister Günter Baaske (SPD) vor.
Der Minister erklärte hingegen, in dem neuen Fach könnten sich die Schüler intensiver mit gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen als beim rein chronologischen Abarbeiten von Epochen. Diese Position unterstützte auch die SPD-Abgeordnete Simona Koß, die selbst Schulleiterin ist. „Fächerübergreifendes Lernen ist die hohe Kunst der Pädagogik“, sagte Koß. Der neue Rahmenlehrplan ersetze insgesamt 68 Lehrpläne in Berlin und Brandenburg und erleichtere so den Pädagogen die Arbeit. Aus Sicht von
Baaske ist dies längst überfällig. „Viele Menschen pendeln mit ihrem Wohnsitz über die Grenzen von Berlin und Brandenburg, da muss ein gemeinsamer Lehrplan für die Schulen normal sein.“ Unterstützt wird dies auch von den Linken und den Grünen.
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