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30.05.2016, 12:34 Uhr | MAZ - Kyritzer Tageblatt 30.5.2016 / Matthias Anke
Stefan Freimark musste Schwitzen
Gumtows Bürgermeister wurde mit 50,7 Prozent der abgegebenen Stimmen knapp im Amt bestätigt
Gumtow. Stefan Freimarks Gegenkandidaten Mario Ungewiß (CDU) und Uwe Zimmermann (Einzelbewerber) haben Freimarks Wiederwahl zum hauptamtlichen Gumtower SPD-Bürgermeister am Sonntag spannend gemacht. Weil auf Ungewiß laut dem vorläufigen Endergebnis 42,3 Prozent und auf Zimmermann 7,1 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen, blieben für Freimark am Ende nur 50,7 Prozent übrig. Damit wurde er im ersten Wahlgang zwar wiedergewählt, doch eben nur denkbar knapp. „Es war für mich sehr fraglich, ob es nicht doch zu einer Stichwahl kommt. Mario Ungewiß lag zwischenzeitlich ja sogar auch mal vorn, als die Ergebnisse zusammengerechnet wurden“, sagte Freimark der MAZ.
Als „sehr erfreulich“ bezeichnete der 46-jährige Bürgermeister, der im Gumtower Dorf Kunow lebt, die Wahlbeteiligung. Diese lag bei 62,1 Prozent. Von fast 3000 Wahlberechtigten stimmten 1849 mit ab. 932 Stimmen gab es für Freimark, 777 für Mario Ungewiß und 130 für Uwe Zimmermann. Die relativ hohe Wahlbeteiligung dürfte dabei auf Ungewiß und Zimmermann zurückzuführen sein: Freimark hatte bei seiner letzten Wahl vor acht Jahren keinen Gegenkandidaten. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,4 Prozent. 937 Stimmen konnte er damals auf sich vereinen. Deutlich zeigte sich dieses Mal
nun, in welchen der 16 Gumtower Stimmbezirken die Bürger lieber Mario Ungewiß als ihren Bürgermeister gesehen hätten: Der 46-jährige, im Ordnungsamt der Kyritzer Stadtverwaltung angestellte Ungewiß aus dem Gumtower Dorf Zarenthin schaffte es in Demerthin und Kolrep jeweils auf rund 70 Prozent. Auch in Vehlow und Schönhagen stimmten mehr als 50 Prozent der Bürger für Ungewiß. Freimark erzielte seine Spitzenergebnisse in Vehlin (75 Prozent), Kunow (69,5 Prozent), Schönebeck (68,5 Prozent) und Wutike (63,2 Prozent). Der 51-jährige Lehrer Uwe Zimmermann aus Schrepkow erreichte seine besten Ergebnisse in Groß Welle (29,7 Prozent) und Schrepkow (22,8 Prozent) selbst. Laut Wahlleiter Detlef Störing wird das Ergebnis erst vom Wahlausschuss für gültig erklärt. Er tagt
am Dienstag ab 16 Uhr.
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