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22.03.2017, 08:32 Uhr | Der Prignitzer 22.3.2017 / Thomas Bein
Ronald Thiel findet erste Verbündete für Kandidatur
CDU, FDP und Bauern unterstützen den Kandidaten / SPD, Linke und Freie Wähler sind noch unentschlossen
PRITZWALK Der Wahlkampf in Pritzwalk gewinnt an Fahrt. Ronald Thiel kann auf CDU, FDP und den Bauernverband zählen. Das bestätigten alle drei Genannten gegenüber unserer Zeitung. Thiel hatte seine Kandidatur für die Bürgermeisterwahlen im September dieses Jahres früh erklärt und mit allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung Gespräche geführt (wir berichteten). Ausgeschlossen hatte Thiel die AfD und die Grünen. „Wir als FDP hatten zunächst über einen eigenen Kandidaten nachgedacht. Doch mit der Kandidatur von Ronald Thiel sind wir sehr einverstanden und werden ihn unterstützen“, sagt Fraktionsmitglied Jean Duwe. Thiel habe bereits als stellvertretender Bürgermeister viel für die Stadt erreicht und die Freien Demokraten wollen mit ihm einen Neuanfang wagen. Michael Ballenthin spricht für die CDU: „Auch wir haben zunächst über einen eigenen
Kandidaten diskutiert. Doch für die Zukunft von Pritzwalk brauchen wir jemanden, der frischen Wind bringt und Erfahrung in der Verwaltungsführung
hat. Seine Aufgabe muss es sein, die Verwaltung neu zu strukturieren“, sagt
Ballenthin. Das sei vor allem mit Blick auf den anstehenden Generationswechsel im Rathaus von Belang. Er arbeite mit Ronald Thiel eng im Stadtentwicklungsausschuss zusammen und sehe darin „eine fruchtbringende und zielstrebige Arbeit für Pritzwalk“, die es gelte, weiter zu unterstützen. Außerdem habe Ronald Thiel bereits bewiesen, „dass er mit frischen Ideen Pritzwalk weiter entwickeln kann“.
Auch Kurt Eilmes vom Kreisbauernverband erklärte, dass seine Fraktion Thiel unterstützen wolle. „Ich selbst bin Ortsvorsteher in Beveringen und muss sagen, dass es eine gute Zusammenarbeit ist, die Ortsteile durch Ronald Thiel auch nicht vernachlässigt werden.“ Noch nicht entschieden haben sich die Die Linke, die SPD und die Freien Wähler. Ronald Thiel habe die Fraktionen angeschrieben und darum gebeten, dass sie sich bis zum Ende des Monats positionieren mögen, ob sie ihn bei seiner Kandidatur unterstützen wollen oder nicht. „Mir geht es darum, in den nächsten Wochen mit den Fraktionen, die mich unterstützen, ein gemeinsames Wahlprogramm zu entwickeln. Darin sollen sich alle Unterstützer wiederfinden“, erklärt Thiel. Die Fraktionen könnten Vertreter in ein Wahlgremium entsenden, um das Programm zu erarbeiten. Da die Wahl im September ansteht, davor die Sommerferien erfahrungsgemäß das politische Leben einschränken, wolle Thiel keine Zeit verlieren. Die Linkspartei sieht Thiels Aufforderung eher als ein Ultimatum. Der Fraktionsvorsitzende Hartmut Winkelmann sagte, man fühle sich an einen „Brockmann-Stil“ erinnert und werde sich nicht unter Druck setzen lassen. Die SPD wolle die Entscheidung über eine Unterstützung Thiels nicht allein in der Fraktion, sondern in der Partei treffen. Dazu soll es einen kleinen Parteitag des Ortsverbandes im April geben. Die Freien Wähler haben sich noch nicht geäußert. Thomas Bein
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