Presse
23.04.2018 | MAZ - Prignitz-Kurier 23.4.2018 / Bernd Atzenroth
Helle. „Das ist eine ganz tolle Kirche“, schwärmte Sebastian Steineke, als er in dem kleinen Gotteshaus in Helle (Gemeinde Groß Pankow) stand. Hier beteiligte sich am Samstag der Jugendklub Groß Langerwisch an der 48-Stunden-Aktion der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. Jugendklubchefin
Antje Saldsieder hatte dafür aber nicht nur die fünf Kinder, die den Klub besuchen, für die Aktion mitgebracht, sondern viele weitere Jugendliche waren dabei, insgesamt etwa 15, davon viele vom Reiterhof von Heike Hildebrandt. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Steineke unterstützte die Aktion mit einer Spende von 150 Euro. „Ich mache so etwas jedes Jahr“,
erklärte. 2016 war er in Pirow, 2017 in Lindenberg. Er findet es „ganz toll, dass die Jugendlichen das mit der Kirchengemeinde zusammen machten“. Sie hatten für ihre Aktion, die sie sich selbst ausgedacht haben, auch die Unterstützung von Pfarrer Klaus-Dieter Hanack. Ihre Aufgaben waren vielfältig
und auf sechs Zetteln an der Außenfront der Kirche festgehalten. So legten die jungen Leute auf der Grünfläche vor der Kirche eine Bienenwiese an. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten lag aber in der Kirche, die eine Grundreinigung erfuhr. Die Sitzkissen auf den Bänken wurden draußen entstaubt. Ein Trio, bestehend aus Tina,Theo und Finn, war mit Besen, Handfeger und Schaufel im Aufgang zum Turm mit dem Reinemachen beschäftigt. Hier hinterlassen Fledermäuse, Käuze und Vögel ihre Spuren. „Danach sieht es hier auch
aus“, meinte ein Mitglied der Kirchengemeinde, das den Einsatz begleitete.
Mittags gab es dann obendrein noch Wurst vom Grill. Danach sollte es dann, je nach Lust und Laune, weitergehen. Aber bereits kurz vor 12 Uhr mittags sah das gesamte Gelände tipptopp aus. Antje Saldsieder erklärte, dass auch die Wolfshagener Drahtverarbeitung WDM die Aktion mit 150 Euro unterstützt hatte. Dazu kam noch eine Privatspende von Eltern. Hauptsächlich wurde mit
alldem Geld die Putzaktion selbst finanziert. „Das restliche Geld bleibt im Jugendklub“, erklärte Antje Saldsieder. Und so können sich die Jugendlichen
jetzt bereits auf die Kindertagsgaudi mit Pferdekutsche Anfang Juni freuen.

23.04.2018 | Der Prignitzer 23.4.2018 / Rene Hill
GROß PANKOW Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Jungen und Mädchen der Jugendclubs in Lindenberg, Groß Pankow und Groß Langerwisch an der 48-Stunden-Aktion. Bei dieser bundesweiten Initiative der Landjugend sind die Einrichtungen der Berlin-Brandenburgischen Landjugend
natürlich mit dabei. Zwei Projekte hatte sich der Club Lindenberg vorgenommen. „Am Freitag gab es den Auftakt in der ambulanten Seniorenpflege in Hoppenrade mit einem Spielenachmittag“, sagt Betreuerin Else Rösner. „Wir haben mit den älteren Leuten ,Mensch ärgere dich nicht’, Mikado und Memory gespielt“, ergänzt Leonie Schweitzer. Am Sonnabend nun sind sie mit Pinsel und Farbdose ausgerüstet, um das Tor am Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich auch ihr Club befindet, zu streichen. Unterstützung erhalten die Kinder von Ortsvorsteherin Bärbel Beer, die seitens
des Ortsbeirates für die Materialien und die Getränke sorgte. Acht Kinder und Jugendliche sind mit Sozialarbeiter Carsten Pusch und zwei weiteren
Unterstützern der Landjugend im Wald kurz vor dem Ortseingang von Groß Pankow zu finden. „Wir selbst hatten den Vorschlag, die Natur vom Unrat zu befreien“, sagt Domenik Ristau. „Wenn wir hier im Wald unterwegs sind, dann sehen wir oft, was hier alles herumliegt und was so mancher Erwachsener hier liegen lässt“, so Lukas Knitter. Hier hat sich eine richtige kleine Müllkippe
entwickelt. Die blauen Säcke, mit denen die Jungs und Mädchen den Wald durchkämmen, sind schnell gefüllt. Daneben finden sie auch größere Gegenstände, wie das Drahtgeflecht eines Bettes oder Dachpappe. Alles wird gesammelt und an einen Ort gebracht, von wo aus es der Bauhof der Gemeinde abholt. Die Groß Langerwischer Truppe ist nach Helle gefahren.
Betreuerin Antje Saldsieder freut sich, dass 15 Kinder mitmachen. Die kommen nicht alle aus dem Club. Spontane Hilfe kam von Kindern des benachbarten Hofes Hildebrandt. Auch ein Dorfbewohner sowie ein Mitglied des Gemeindekirchenrates war mit dabei, denn die Groß Langerwischer haben sich die Kirche und die Freifläche herum als
Pflegeobjekt ausgesucht. Pfarrer Klaus-Dieter Hanack hat dem Projekt zugestimmt. Und so putzen die Kinder zwischen sechs und 14 Jahren in der Kirche Staub, reinigen die Turmtreppe, ästen die Tannen aus und legen eine Bienenwiese an. Unterstützung gibt es dabei auch vom Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU), der nach Helle gekommen ist, um sich ein Bild von der diesjährigen 48-Stunden-Aktion zu machen. Er ist begeistert von diesem Zusammenspiel zwischen Kindern,
Eltern, Dorfbewohnern und der Kirche. Und dass dieses funktioniert, beweist dann noch Heike Hildebrandt, die spontan vier ihrer Pferde sattelt, um mit den Kindern über den Kirchhof zu reiten. Am Abend beim gemütlichen Grillen im Lindenberger Club kann Carsten Pusch feststellen, dass alle Projekte erledigt
sind und die Jungen und Mädchen einmal mehr etwas in den Dörfern bewegt und geschaffen haben. Renè Hill

11.04.2018 | MAZ - Prignitz-Kurier 11.4.2018 / Bernd Atzenroth
Glöwen. Anja Kramer schien es die Stimme verschlagen zu haben. Von der neuen Entwicklung in Sachen Oberschule Glöwen war die Bürgermeisterin der Gemeinde Plattenburg positiv überrascht. Die Landtagsfraktionen von SPD und Linken haben vereinbart, jegliche weitere Entscheidung über Schulschließungen zu vertagen, bis die eingesetzte Demografiekommission zu Ergebnissen gekommen ist. Das wird nicht vor 2019 der Fall sein, weshalb die Glöwener Oberschule der drohenden Schließung vorerst entgeht. Dass Anja Kramer zunächst kein Wort herausbrachte, hatte aber eher mit einem Infekt zu tun, der ihre Stimme belegte. Dann kam die Freude: „Wir haben jetzt ein Jahr mehr Planungssicherheit.“ Im Übrigen auch für eine vergleichbare Schule in Neutrebbin im Oderbruch, worüber sich Anja Kramer genauso freute, denn die Vertreter beider Standorte kämpften Seite an Seite um ihren Erhalt. Die Freude ist umso größer, da die Signale aus Potsdam vorher in die andere Richtung wiesen. Doch mit einer vorläufigen
Rettung der Schule wird Anja Kramer sich sicherlich nicht begnügen: „Wir brauchen eine dauerhafte Einzügigkeit“, betonte die Bürgermeisterin. Im Moment können Oberschulen nur im Ausnahmefall mit einem Zug eine neue siebte Klasse bilden, und dies muss immer wieder neu erkämpft werden. Ganz ähnlich wie Anja Kramer sieht es auch Schulleiter Jörn Atlas.
„Das hört sich nicht schlecht an“, meinte er, und er war genauso überrascht. Aber nichts wünscht sich der Schulleiter mehr, als dass „irgendwann einmal
ein Status Quo gegeben ist“. Atlas: „Dieses jährliche Kämpfen um den Erhalt der Schule kostet dermaßen viel Kraft, die uns an anderen Stellen fehlt.“ Die Vorgaben für Mindestschülerzahlen hält er für überholt, sie sollten auch nicht allein entscheidend für die Zukunft von Schulstandorten sein: „Pädagogik geht nur über Inhalte.“ Jörn Atlas diagnostiziert ein bundesweites Problem, denn Bildung ist aus seiner Sicht in ganz Deutschland unterfinanziert. Und so waren sich die Bürgermeisterin wie der Schulleiter einig darin, dass man an den geplanten Aktionen zugunsten des Standortes Glöwen festhält. So bleibt es dabei, dass der RBB mit seinem Robur am Donnerstag, 12. April, um 15 Uhr nach Glöwen zur Schule kommt, und auch der für den 16. Mai angesetzte
Aktionstag, zu dem Bildungsministerin Britta Ernst eingeladen ist, bleibt bestehen. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, uns seriös und ruhig für unsere Belange einzusetzen. Das werden wir auch weiterhin tun“, erklärte der Schulleiter. Rainer Schneewolf konnte man mit der Nachricht sogar noch
später überraschen. Der Plattenburger Gemeindevertreter der Grünen hatte noch nichts von der vorläufigen Rettung der Glöwener Schule gehört. „Das finde ich ganz toll“, sagte er. Aber wie Jörn Atlas und Anja Kramer findet er:
„Man kann jetzt nicht die Hände in den Schoß legen.“ Wichtig sei es, sich jetzt „kräftig ins Zeug zu legen, damit die Schule wieder mehr Schüler hat“. In der Tat hat der Landtag noch nicht abschließend entschieden, wie Marcel Elverich, Wahlkreismitarbeiter des SPD-Landtagsabgeordneten Holger Rupprecht in Perleberg, betonte. Doch da die beiden Koalitionsfraktionen eine Mehrheit im Landtag haben, dürfte die Sache zumindest vorentschieden sein,
zumal auch die politische Konkurrenz eher den Vorstoß unterstützen wird, sieht sie doch die neue Entwicklung auch als ihren Erfolg an: „Der öffentliche Druck hat gewirkt – die Oberschule Glöwen kann bleiben“, twitterte zum Beispiel der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke.

31.03.2018 | MAZ - Prignitz-Kurier 31.3.2018
Düpow. Ein sehr erfolgreiches Jahr liegt hinter den Handwerkern in der Prignitz, so Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam. Am Mittwoch war er Gast bei der Vollversammlung der Kreishandwerkskammer
in Düpow. „Eine gute Konjunkturlage verschaffte dem Handwerk einen goldenen Boden“, so Wüst. Er ist guter Dinge, dass das weiter anhält. Der Wohnungsbau und -ausbau schreite immer weiter voran und verhelfe den Handwerkern zu vollen Auftragsbüchern. Längere Zwangspausen blieben dank des milden Winters weitestgehend aus. Mit der Meistergründungsprämie
erhielten die Jungunternehmer bisher bis zu drei Jahre finanzielle Unterstützung. Das wird nun auf fünf Jahre ausgeweitet, informiert der Präsident der Handwerkskammer Potsdam. Darin inbegriffen sind auch
Betriebsübernahmen. Das soll einen Anreiz zur Meisterausbildung schaffen. Wüst betonte auch, dass Handwerksbetriebe vom geplanten Dieselfahrverbot
ausgenommen seien. Umstritten und stark diskutiert bleibt das Thema Reisegewerbe. Handwerker ohne feste Niederlassung dürfen beispielsweise
nicht um Kunden werben. Viele dieser Regelungen werden oft nicht eingehalten, bemängeln die Handwerker. Eine Meisterausbildung ist ebenso nicht nötig. Bisher war das kaum ein Thema in der Politik, so der Bundestagsabgeordnete und Gast der Vollversammlung, Sebastian Steineke. „Wenn es Probleme dahingehend gibt, müssen diese auch angesprochen werden“, sagt Wüst. „Alle müssen sich an die Spielregeln halten und dürfen
keine Vorteile nutzen.“ Gleich zweimal ging die Auszeichnung „Azubi des Monats“ im vergangenen Jahr in die Prignitz. Auch der zweitbeste Lehrling
Brandenburgs kommt von hier. Insgesamt sind 1248 Ausbildungsverträge
unterzeichnet. „Wir haben sehr engagierte Betriebe“, betont Wüst. Es folgten
eine Vielzahl an Messebesuchen, eine Fahrt mit Schülern nach Berlin und Veranstaltungen mit den Senioren. Auch das aktuelle Jahr wirft seine Schatten voraus: Auf dem Brandenburg-Tag im August in Wittenberge wollen sich die Innungen würdig präsentieren. Auch bei zahlreichen Messen wird die Kreishandwerkerschaft in diesem Jahr um Nachwuchs werben. mjp

29.03.2018 | Der Prignitzer 29.3.2018 / Hanno Taufenbach
PRIGNITZ Die gute Konjunktur stärkt das Handwerk. „Wir haben einen Auftragsvorlauf von 8,7 Wochen. Das ist gigantisch, das gab es noch nie“, sagte Potsdams Kammerpräsident Robert Wüst gestern vor Prignitzer Kollegen. Die hatten zur Vollversammlung nach Düpow eingeladen. Der milde Winter habe das Baugewerbe vor größeren Zwangspausen verschont, die
öffentlichen Investitionen in Wohnungsbau und -sanierung rechtfertigen einen
durchweg positiven Ausblick, so Wüst. Selbst im Ausbildungsbereich konnte Wüst bei allen bestehenden Schwierigkeiten Erfolge verkünden: „Wir haben für das laufende Lehrjahr 1248 Verträge abgeschlossen, ein Zuwachs von rund zehn Prozent.“ Unter den Lehrlingen seien viele Flüchtlinge. Das zeige, „wie wir uns für sie engagieren“, so Wüst. Wünsche an Landes- und
Bundespolitik haben die Handwerker dennoch. Beim Thema Fahrverbote für Dieselfahrzeuge hob Wüst hervor, dass Handwerksbetriebe davon ausgenommen seien. Das sei wichtig, der Handwerker könne seine Ausrüstung schließlich nicht mit Bus oder Bahn transportieren. Brandenburg habe mit dem Meisterbonus einen richtigen Weg beschritten. Nach bestandener Prüfung können Jungmeister für drei Jahre einen finanziellen Zuschuss in Höhe von 12 700 Euro erhalten. „Der Bonus wird jetzt auf fünf Jahre verlängert“, sagte Wüst. Er solle ein Anreiz zur Meisterausbildung sein.
Doch die Meisterausbildung bleibt umstritten, wie die gestrige Diskussion zeigte. Angestoßen hatte diese Robert Kuhnt. Er ist Zimmerer und bietet seine Leistungen selbstständig im Reisegewerbe an, das heißt, er hat keine Firmenniederlassung und kann sein Handwerk ohne Beschränkungen und ohne Meisterbrief ausüben. Kuhnt plädierte dafür, dies beizubehalten und lehnt eine Rückkehr zu Einschränkungen oder zu einer Meisterpflicht ab. Hintergrund sind Überlegungen, die großzügigen Regelungen im Reisegewerbe einzuschränken. Anwesende Handwerksmeister forderten dagegen eine verpflichtende Meisterausbildung. Nur durch sie könne die erforderliche Qualität der Arbeit gewährleistet werden. Von ihnen würden für viele Bereiche sogar Zusatzausbildungen verlangt, während im Reisegewerbe
ein Geselle gleiche Arbeiten ohne Qualifikationen durchführen dürfe. Ein gutes Beispiel seien spezielle Schweißerarbeiten. Robert Kuhnt widersprach diesen Ansichten. Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke (CDU) griff das Thema Meisterbonus ebenfalls auf. Er befürwortete eine Einführung in allen Bundesländern. Der Meisterabschluss müsse dem eines Masters gleichgesetzt werden. Das würde das Handwerk attraktiver machen. Er
verteidigte die im Koalitionsvertrag mit aufgenommene Mindest-Ausbildungsvergütung. Über die Höhe sei noch nicht entschieden.
Hanno Taufenbach

27.03.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 27.3.2018
Kunow. Die Feuerwehrleute aus Kunow haben ihre Spendenaktion per Crowdfunding für einen Beamer abgeschlossen. Die neue Technik ist da. Das meldet Thomas Pettke am Wochenende, der die Spendenaktion ins Leben gerufen hatte, und stellvertretender Wehrleiter ist. Der Beamer soll für Ausbildungs- und Schulungsmaßnahmen der Kunower Wehr sowie für interne und externe Veranstaltungen des Ortes oder bei Ortsbeiratssitzungen
verwendet werden. Die Spendenaktion war am 6. März gestartet worden. Crowdfunding ist eine Art Gruppenfinanzierung. Kapitalgeber sind eine Vielzahl von Personen. Zumeist sind es Internetnutzer, da die Aufrufe dafür im Internet erfolgen. Bereits am 24. März waren 305 von den angepeilten 350 Euro zusammengekommen. Der Projektor sollte ursprünglich 500 Euro kosten. „Die Restsumme wollten wir als Feuerwehr aufbringen beziehungsweise dazugeben“, so Pettke. Er hatte Kontakt zu einem Online-Händler aufgenommen, der namentlich aber nicht genannt werden möchte. Er hatte einen Beamer vorrätig, der 500 Euro kosten sollte. „Wir als Feuerwehr sollten dafür aber nur 285 Euro zahlen“, sagt Pettke. Er dankt dem Händler
für den großzügigen Rabatt von 215 Euro. Auch die Versandkosten übernimmt der Händler. Der wohl prominenteste Geldgeber ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steinecke. Er zahlte 150 Euro ein. Er
habe wieder gern geholfen, schrieb er bei Facebook. Die tolle Arbeit, die vor Ort geleistet wird, verdiene Unterstützung. Auch 2016 hatte sich Steinecke an der Jahresaktion der Feuerwehr Kunow beteiligt und die Feuerwehrleute
besucht. Damals sammelten sie Spenden für eine Schmutzwasserpumpe. Mit den Worten „bis bald persönlich in Kunow“ kündigte Steinecke einen Besuch im Prignitzdorf an. Es ist nicht der erste. Insgesamt beteiligten sich sieben Leute an der Spendenaktion. „Vier sind uns namentlich bekannt“, so Pettke. Drei Geldgeber wollen lieber anonym bleiben. Für den neuen Beamer braucht die Feuerwehr natürlich auch ein Notebook. Das konnte sie Anfang 2017 dank einer Privatinitiative bereits kaufen. Spendengeld von den Aktionen der Jahre 2015 und 2016 wurde ebenso dafür verwendet. rab

21.03.2018 | Prignitz-Express 21.3.2018
PRIGNITZ Der Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke, wird sich auch in diesem Jahr wieder am „Girls‘ Day“ beteiligen. Seit 2001 gibt es den Zukunftstag für junge Mädchen ab der 5. Klasse. An diesem Tag haben die Teilnehmerinnen die Chance, in einem Unternehmen, in einer Organisation oder in der Öffentlichen Verwaltung in das Berufsleben „reinzuschnuppern“,
um für die spätere Berufswahl eine bessere Orientierung zu bekommen. Der
diesjährige Girls‘ Day findet am Donnerstag, 26. April, statt. Steineke möchte auch 2018 wieder einer Schülerin aus seinem Wahlkreis die Möglichkeit bieten, an diesem Tag einen Einblick in seinen Arbeitsalltag
zu erhalten. Der Girls‘ Day liegt in einer Sitzungswoche des Deutschen
Bundestags, so dass der Tag in Berlin absolviert wird. „Ich freue mich, dass ich auch in diesem Jahr einer jungen Teilnehmerin das Politikgeschehen in Berlin näherbringen kann. Der Girls‘ Day ist eine gute Gelegenheit, einen
Einblick in den Arbeitsalltag zu bekommen,“ so Sebastian Steineke. Interessierte Schülerinnen ab der 5. Klasse können sich
im Berliner Bundestagsbüro von Sebastian Steineke unter der Rufnummer
030/22771823 oder per Email an sebastian.steineke@bundestag.de melden.

17.03.2018 | Wochenspiegel PR 17.3.2018
● Prignitz Der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke, wurde zum Mitglied des Beirats der Schlichtungsstelle
für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) berufen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion benannte den gelernten Rechtsanwalt in der vergangenen
Woche zum Mitglied in dem Gremium für die 19. Legislaturperiode. Der Abgeordnete ist als ordentliches Mitglied des Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag u.a. auch für Verbraucherthemen
mit zuständig. Die ÖPNV-Schlichtungsstelle ist nach dem Verbraucherstreitbeilegungsgesetz, das der Bundestag vor zwei Jahren beschlossen hat, anerkannt und zudem bei der EU notifiziert, um außergerichtliche und einvernehmliche Streitbeilegungen zwischen Reisenden und Verkehrsunternehmen herbeizuführen. „Die Organisation arbeitet unabhängig und neutral und leistet einen wichtigen Beitrag zur Kundenzufriedenheit und Verbraucherfreundlichkeit im öffentlichen
Personennahverkehr,“ so Steineke. Der Beirat unterstützt die Arbeit dabei in beratender Funktion. Ihm gehören neben Bundestagsabgeordneten auch
Vertreter der Bundesregierung sowie von Verbraucher-, Fahrgast- und Verkehrsunternehmensverbänden an. WS

14.03.2018 | MAZ - Prignitz-Kurier 14.3.2018 / Sandra Bels
Kunow. Normalerweise ist es die Feuerwehr, die um Hilfe gerufen wird. Nun aber wendet sich die Kunower Feuerwehr mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit. Per Crowdfunding (Gruppenfinanzierung) bitten die Feuerwehrleute um Spenden für den Kauf eines Beamers. Als Initiator und Ansprechpartner für die Aktion, die das Jahresprojekt der Wehr ist, steht der stellvertretende Ortswehrführer Thomas Pettke: „Auch das Ehrenamt ist
manchmal auf Hilfe und Unterstützung angewiesen.“ Der Beamer werde für Schulungen sowie die Aus-, Fort und Weiterbildung der Feuerwehrleute
benötigt. Der Projektor soll auch außerhalb der Feuerwehr auf anderen Veranstaltungen wie zum Beispiel bei Ortsbeiratssitzungen eingesetzt werden können. Pettke verspricht in seinem Aufruf, der im Internet bei Facebook und Instagram zu finden ist, dass die Feuerwehr das Geld, was über die geplante
Summe hinaus gespendet wird, für einen guten Zweck weiterleiten will. 185 von 350 Euro sind derzeit über das Crowdfunding schon für den Beamer zusammengekommen. Die Aktion begann am 5. März und läuft noch 291 Tage, also bis Ende des Jahres. Crowdfunding ist eine Art Gruppenfinanzierung. Kapitalgeber ist eine Vielzahl von Personen. Zumeist sind es Internetnutzer, da die Aufrufe dafür im Internet erfolgen. Bereits im Jahr 2016 rief die Wehr zu einer ähnlichen Spendenaktion auf. „Wir hatten das bei einer Stadtfeuerwehr gesehen und gedacht, dass das auch für uns eine Möglichkeit sein könnte, Spenden zu sammeln“, so Pettke. Damals ging es um eine Schmutzwasserpumpe. Sie sollte etwa zwischen 350
und 400 Euro kosten. Pettke erinnert sich daran, dass zwischen 500 und 600 Euro zusammengekommen waren. Das restliche Geld wurde für gemeinsame Aktionen von Feuerwehr und Ortsbeirat für die Bewohner von Kunow eingesetzt. Zwischen beiden besteht seit Jahren eine enge Zusammenarbeit.
Wie lange die Spendenaktion im Internet läuft, ist jedem selbst überlassen. „Wir schreiben darüber hinaus auch noch Firmen an und werben Spenden
ein“, so Pettke. Das hatte die Feuerwehr vor zwei Jahren noch nicht getan.
Einer der ersten, der Geld für den Beamer gegeben hat, ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Sebastian Steineke. 150 Euro zahlte er ein. „Ich habe auch in diesem Jahr wieder gerne geholfen“, schreibt er bei Facebook. Die tolle Arbeit, die vor Ort geleistet wird, verdiene Unterstützung. Auch 2016 hatte sich Steineke beteiligt und die Wehr in Kunow besucht. Mit den Worten „bis bald persönlich in Kunow“ kündigt er seinen Besuch dort an.

14.03.2018 | Prignitz-Express 14.3.2018
WITTSTOCK/DOSSE Wittstock ist Teil der Tournee des Infomobils des Deutschen Bundestages 2018. Hierüber informiert der Bundestagsabgeordnete für die Ostprignitz, Sebastian Steineke. Das Infomobil des Deutschen Bundestages ist vom 19. bis zum 21. März auf dem Marktplatz in Wittstock zu Gast. „Ich freue mich, dass das Infomobil seit langer Zeit wieder in meinen Wahlkreis kommt. Das Infomobil ist bundesweit unterwegs, um den Bürgerinnen und Bürgern Aufgaben und Arbeitsweise des Parlaments näher zu bringen. Das Angebot umfasst eine Vielzahl von Informationsmaterialien zur kostenlosen Mitnahme. Schulen oder Gruppen können sich für Vorträge anmelden,“ so der Abgeordnete. Die Öffnungszeiten
sind: am Montag, 19. März von 9 bis 18 Uhr; am Dienstag, den 20. März von 9 bis 18 Uhr sowie am Mittwoch, 21. März von 9 bis 14 Uhr. Das Infomobil verfügt über eine überdachte Bühne, einen Großbildschirm für die Vorführung von Filmen sowie Online-Zugänge u.a. zu den Seiten des Deutschen
Bundestages.

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