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11.08.2014 | Märkische Allgemeine Zeitung 11.8.2014 / Torsten Gellner
Für hochbegabte Schüler gibt es zu wenig Angebote. Linke und Grüne für breitere Förderung.
Potsdam – Sie waren eine Reaktion auf den Bildungsschock, den die erste Pisa-Studie im Jahr 2001 in Brandenburg ausgelöst hat: Mit der Einrichtung von Leistungs-und Begabungsklassen reagierte die damalige Große Koalition aus SPD und CDU auf die Bildungsmisere. Seit ihrer Einführung im Schuljahr 2007/08 sind die Klassen für besonders begabte Kinder
ein politischer Zankapfel. Und nun kocht das Thema im Landtagswahlkampf
wieder hoch. Obwohl die Nachfrage nach den Spezialklassen groß ist, gibt es deutlich zu wenige Plätze für die Schüler. Etwa jedes dritte besonders
talentierte Kind bekam im vergangenen Schuljahr keinen Platz in solchen Klassen, wie aus einer Antwort von Bildungsministerin Martina Münch (SPD) auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Fraktion hervorgeht. Danach erfüllten 1271 Schüler die Anforderungen, 409 von ihnen konnten aber nicht in einer sogenannten Leistungs- und Begabungsklasse aufgenommen werden. Im kommenden Schuljahr sieht es nicht besser aus: 1252 Kinder
sind für die Sonderklassen angemeldet und bestanden die Tests – aufgenommen werden nur 887. Der CDU-Bildungsexperte Gordon
Hoffmann spricht von einem „Armutszeugnis“ für die rot-rote Landesregierung: „Die hohe Nachfrage und Akzeptanz der Leistungs-
und Begabungsklassen ist seit Jahren bekannt, aber das Land weigert sich, die Förderung auszuweiten“, sagt er. Die Begabungsklassen gibt es an 35 Schulstandorten – eine Begrenzung, die seinerzeit die SPD durchgesetzt hat.
„Dieses Angebot geht an der Realität vorbei“, klagt Hoffmann. „Wir fordern ganz klar eine Ausweitung.“ Auch die oppositionelle FDP hält mehr Begabungsklassen im Land für dringend geboten.
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05.08.2014 | MAZ - Prignitz-Kurier 5.8.2014
Pritzwalk – Der Prignitzer CDULandtagsabgeordnete Gordon Hoffmann und der Landtagskandidat der CDU für die östliche Prignitz, Jan Redmann, stellen sich
am Mittwoch, 6. August, den Fragen der Bürger. Ab 15.30 Uhr laden sie in die „Alte Marktschenke“ am Marktplatz 2 in Pritzwalk ein.
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25.06.2014 | Märkische Allgemeine Zeitung, Michael Beeskow
Landespartei erteilt Zwangsfusion von Landkreisen eine klare Absage
Perleberg - Erfolg für die Prignitzer Christdemokraten auf dem CDU-Landesparteitag vom Wochenende. Der Kreisverband konnte sich, wie dessen Vorsitzender Gordon Hoffmann in einem Gespräch mit der Märkischen Allgemeinen berichtet, mit seiner Position zu einer drohenden Kreisgebietsreform in Brandenburg durchsetzen. Mit dem Prignitzer Änderungsantrag legt sich die Landespartei nun eindeutig fest - eine Zwangsfusion wird abgelehnt.
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05.06.2014 | Der Prignitzer 5.6.2014 / Manfred Drössler
Lea Schulz aus Karstädt ist Brandenburgs Jugend-Ehrenamtlerin des Monats Juni / Persönliches Ziel ist Studium der Sozialarbeit
Die Überraschung war gelungen: Unter dem Vorwand, noch einige Dinge für die Veröffentlichung eines Beitrags im Amtsblatt abzusprechen, lockten gestern Karstädts Jugendpflegerinnen Lea Schulz in die Gemeindeverwaltung. Hier überreichte ihr Gordon Hoffmann, Prignitzer Landtagsabgeordneter der CDU und Mitglied des Bildungsausschusses,
eine „Urkunde für außergewöhnliches Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit”. „Jeden Monat würdigen wir im Land Brandenburg das besondere ehrenamtliche Engagement eines Jugendlichen. Für Lea ist diese Auszeichnung Anerkennung für das, was sie bereits jahrelang mit
Freude und Begeisterung geleistet hat“, unterstrich Hoffmann. „Wir wollen Dankeschön sagen für so viel Engagement und Herzblut, mit denen du
viele Projekte und Aktionen der Kinder- und Jugendarbeit unterstützt hast”, betonte auch Melanie Bell vom Landesjugendring Brandenburg. Jörg Hinrichs, seit vier Monaten neuer Geschäftsführer des Vereins Jugendhilfe Nordwestbrandenburg JNWB, schloss sich wie Sven Steinbeck,
stellvertretender Bürgermeister von Karstädt, den Glückwünschen an. Lea wurde zudem die Ehre zuteil, sich ins Ehrenbuch der Gemeinde einzutragen.
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27.05.2014 | Der Prignitzer 27.5.2014 / Barbara Haak
Sozialdemokraten bleiben im Wittenberger Stadtparlament die stärkste Fraktion und gewinnen einen Sitz dazu
WITTENBERGE Die Sozialdemokraten werden in der neuen
Stadtverordnetenversammlung neun von 28 Plätzen besetzen. Sie haben im Vergleich zum Votum 2008 um vier Prozent zugelegt, kommen auf 30,9 Prozent, erringen damit einen Sitz mehr,bauen ihre Position als stärkste Fraktion aus. Mit Karsten Korup haben sie außerdem jenen Mann in ihren
Reihen, der die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Korup holte 1552 Wählerstimmen. Korup sagt dazu: „Es schlagen zwei Herzen in meiner
Brust. Freude überwiegt, dass viele Wittenberger der Meinung sind, ich bringe mich ein, für die Genossenschaft und für die Stadt. Aber ich spüre
auch ganz viel Respekt vor der Verantwortung, die die Wähler mir damit auferlegen.“ Die zweitstärkste Fraktion im Stadtparlament stellt künftig
die CDU. Die Christdemokraten machen einen riesigen Sprung nach vorn. Sie legen um fast neun Prozent zu. Statt wie bisher mit fünf werden sie
mit sieben Abgeordneten vertreten sein. Gordon Hoffmann erzielt mit 1447 Wählerstimmen das drittbeste Einzelergebnis insgesamt. Gegenüber
dem „Prignitzer“ kommentierte Hoffmann, „man freut sich natürlich über so einen Stimmenanteil“. „Aber es hat nicht einer gewonnen, sondern wir alle gemeinsam als Mannschaft.“ Den enormen Zugewinn führt Hoffmann
darauf zurück, „dass wir in den letzten fünf Jahren den Wittenbergern durch unsere konstruktive, sachliche Politik aufgefallen sind“. Da sei es nicht um persönliche Profilierung gegangen, sondern um Interessen der Stadt.
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27.05.2014 | MAZ - Prignitz Kurier 27.5.2014 / Beate Vogel
Der Kreistag Prignitz hat nach der Wahl mit der Alternative für Deutschland (AfD) auch ein ganz neues Mitglied
Perleberg – Klarer Gewinner nach der Wahl für den Prignitzer Kreistag
ist die CDU: Sie konnte gegenüber dem Wahlergebnis von 2008 stolze 3,8 Prozent zulegen und hat nun zwei Sitze mehr. Auch die SPD legte um 2,9 Prozent und einen Sitz zu. Verlierer sind dagegen die Freien Wähler „Pro Prignitz“: Sie mussten einen Rückgang von 2,5 Prozent hinnehmen
und haben jetzt nur noch drei statt bisher vier Sitze im Kreisparlament.
Thomas Domres hat die höchste Zahl an Stimmen erreicht: 3225 Wähler machten Kreuzchen bei dem Linken-Abgeordneten der seit Jahren im Kreistag sitzt. Beim CDU-Kreisverband in Perleberg stand das Telefon gestern Vormittag kaum still, berichtete der Abgeordnete Gordon Hoffmann:
„Wir freuen uns natürlich.“ Das CDU-Team sehe das gute Ergebnis als Mannschaftsleistung: „Wir haben tolle Kandidaten aufgestellt und offenbar mit unseren Inhalten überzeugt.“ Andreas Giske, der mit 2058 Stimmen gemeinsam mit Dagmar Ziegler (SPD) das zweithöchste Ergebnis
eingefahren hat, freue sich ebenfalls über den Wahlausgang, so
Hoffmann. Wegen Giskes Landratskandidatur habe dessen Bekanntheitsgrad sicher nicht gelitten, so Hoffmann. „Gerade in Wittenberge
kennen ihn die Leute und wissen, dass er in den vergangenen fünf Jahren gute Arbeit geleistet hat.“ Das haben viele wohl bei ihrer Wahlentscheidung berücksichtigt, sodass es zu diesem starken Mandat gekommen sei.
Dass die Wahl für den Kreistag auch eine Personenwahl ist, meint Falko Krassowski von den Freien Wählern „Pro Prignitz“, die einen Sitz im Kreisparlament verloren haben. „Wir haben im Wahlkreis II, wo sich die Freien Wähler neu strukturiert haben, leider keinen Kandidaten auf unserer Liste aus der Stadt Pritzwalk gehabt. Das hat wohl auch Auswirkungen
auf das Wahlergebnis gehabt.“ Wenn 6600 Wähler fehlen, dann merke man das. „Von daher können wir eigentlich stolz sein auf das Ergebnis“, sagt Krassowski. Einen Sitz weniger hat jetzt die Fraktion der FDP, die 1,9 Prozent
der Wählerstimmen verloren hat. Die beiden Abgeordneten von Grüne/B90 dagegen können sich freuen: Sie konnten ihre Sitze dank des Zugewinns von 2 Prozent verdoppeln. Ganz neu im Kreistag ist Thomas Schlaffke, Abgeordneter der Alternative für Deutschland. Er schaffte es auf Anhieb
mit immerhin 841 Stimmen in das Gremium.
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27.05.2014 | MAZ - Prignitz Kurier 27.5.2014 / Andreas König
In der Wittenberger Stadtverordnetenversammlung verteidigt die UBG ihre Sitze. FDP büßt ein Mandat ein. Grüne im Parlament
Wittenberge – Die CDU ist vom Stimmenzuwachs die Siegerin der
Wahl zur Stadtverordnetenversammlung in Wittenberge. Zwei Sitze gewannen die Christdemokraten hinzu und sind mit nunmehr
sieben Mandaten in der neuen Wittenberger Stadtverordnetenversammlung
vertreten. Stärkste Fraktion bleibt die SPD, die ihrer ohnehin hohen Präsenz
im Stadtparlament einen weiteren Sitz hinzufügen konnte. Nunmehr
hat sie neun Sitze. Verloren hat hingegen die Linke. Die Fraktion verfügt
aktuell über einen Sitz weniger als in der abgelaufenen Wahlperiode.
Sechs Abgeordnete vertreten die Linke im Stadtparlament. Ebenfalls Federn lassen musste die FDP-Fraktion. Sie verlor einen Sitz und verfügt nun
noch über zwei Mandatsträger. Prozentual verbessern konnte auch die Unabhängige Bürgergemeinschaft Wittenberge (UBG) ihr Ergebnis. Doch reicht der Zugewinn von 1,5 Prozentpunkten nicht für einen zusätzlichen Sitz
aus. Es bleibt bei drei UBG-Vertretern in der Wittenberger Stadtverordnetenversammlung. Nach fünf Jahren Pause wieder dabei sind
Bündnis 90/Die Grünen. „Wir wollen die Arbeit im Interesse der Stadt fortsetzen“, sagte Gordon Hoffmann (CDU). Von den Stimmen, die auf seine Partei entfielen, holte er zwar die meisten, meldete aber keinen Anspruch
auf den Fraktionsvorsitz an. „Ich denke, ich habe genügend politische Ämter“, sagte der Land- und Kreistagsabgeordnete. Hans-Joachim Lüttschwager sei der geeignete Mann. Freude über das Wahlergebnis herrschte bei der SPD. „Das ist eine Bestätigung unserer erfolgreichen Politik der vergangenen fünf Jahre“ sagte Fraktionsvorsitzender Marcel Elverich. Rein rechnerisch hat Karsten Korup die meisten Stimmen der SPD-Wähler auf
sich vereinen können. „Ich möchte aber gern weiter als Fraktionsvorsitzender
arbeiten und werde auch kandidieren“, sagte Marcel Elverich. Es sei ein Erfolg, dass die neue Wittenberger Stadtverordnetenversammlung
ausschließlich mit Vertretern demokratischer Parteien besetzt ist.
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26.05.2014 | Der Prignitzer 26.5.2014 / Hanno Taufenbach
Stimmengewinn bringt mehr Mandate / SPD, Grüne und Bauernpartei legen zu / Linke, FDP und Freie Wähler verlieren
PRIGNITZ Kurz vor Ende der Auszählung scheinen die Sieger der Kreistagswahl fest zu stehen: CDU und SPD lagen gestern Abend bei Redaktionsschluss gegen 21.30 Uhr vorne. Beide Parteien konnten
ihre Stimmenanteile ausbauen, die Linkspartei verliert knapp und muss um ihre Position als drittstärkste Kraft wohl bis zum Ende des Auszählens warten. Grund dafür ist der starke Kreisbauernverband. Er kommt zu diesem Zeitpunkt auf 14,9 Prozent. Auch die Grünen legen zu, während die Wählergemeinschaft Pro Prignitz leicht verliert, genau wie die FDP. Die erstmals im Kreis angetretene AfD erobert keinen Sitz, war aber zeitweilig am frühen Abend im Kreistag vertreten. Bereits zum jetzigen Stand des Auszählens steht fest, dass der neue Kreistag viele bekannte Gesichter haben wird. Für die CDU holt Andreas Giske das wohl stärkste Ergebnis mit 1716 Stimmen. Noch vor zwei Wochen unterlag er in der Landratswahl
gegen Torsten Uhe, jetzt kann er sich parteiintern als Wahlsieger fühlen. Landrat Hans Lange holt 1564 Stimmen. Ob er das Mandat antreten
darf, ist auf Grund einer unklaren Rechtslage offen. Die CDU würde zwölf
Sitze erringen, zwei mehr als bisher.
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21.05.2014 | MAZ - Prignitz-Kurier 20.5.2014 / Andreas König
Voraussetzung ist die Landesplanung, sagt Staatssekretärin Katherina Reiche beim Besuch in Karstädt
Karstädt – Es sah auf den ersten Blick aus wie eine Blauhelm-Mission. Kommunal- und Landespolitiker aus der Prignitz umstanden gestern die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Katherina Reiche, um ihr von Erfolgen, aber auch von Sorgen und Nöten beim Bau der A14 zu berichten. Aus Sicherheitsgründen trugen alle blaue Bauhelme. Das einzige brandenburgische Stück der geplanten Autobahn, an dem nennenswerter Fortschritt zu beobachten ist, liegt zwischen Karstädt und Groß Warnow. Kräne ragen in den Himmel, Planierraupen bahnen sich ihren Weg – so könnte es weitergehen. Doch bis auf dieses Stück tut sich derzeit recht wenig. Warum? Auf diese Frage gibt es unterschiedliche Antworten. Anlass genug für den CDU-Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann, die für das Gesamtvorhaben zuständige Staatssekretärin an Ort und Stelle zu einer Aussage zu bewegen. „Die Bundesregierung steht zu ihrem Wort“, sagte Katherina Reiche. „Die Mittel für den Bau der A14 stehen bereit. Allerdings können die Jahresscheiben erst freigegeben werden, wenn Planungssicherheit herrscht.“ Das ist aber für den Abschnitt bei Wittenberge noch nicht erreicht worden. „Für das Teilstück Wittenberge– Karstädt werden derzeit nochmals alle naturschutzrechtlichen Belange geprüft“, erfuhr der Gast aus Berlin von Holger Behrmann, Abteilungsleiter bei der bundeseigenen Planungsgesellschaft Deges. „Vielleicht müsste das Landesministerium sein Personal aufstocken, wenn die Arbeiten so kompliziert sind“ bemerkte die Staatssekretärin. „Ich höre, dass in Sachsen-Anhalt inzwischen ebenfalls mehr Mitarbeiter mit der Planung befasst sind.“ Tatsächlich hat die Landesregierung in Magdeburg die Planungskapazität erhöht, seit die Pläne für einen Teilabschnitt der A14 vom Bundesverwaltungsgericht abgelehnt worden waren.
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16.05.2014 | MAZ 15.5.2014 / Andreas König
Die Bundeskanzlerin spricht vor 1000 Zuhörern auf einer CDU-Kundgebung in Wittenberge
Wittenberge – Wie diszipliniert Diego, der Sprengstoffsuchhund der Polizei ist, erkennt man daran, dass ihn die Duftschwaden vom einzigen Bratwurststand völlig kalt lassen. Es sind noch Stunden bis zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Wittenberge (Prignitz), die Polizei baut die „Sicherheitsbereiche I und II“ auf. Stahlgitter werden später geladene von spontan erschienenen Gästen trennen, und bis nach vorn zur Kanzlerin darf sowieso so gut wie niemand. Die Fleischverkäuferin vom Imbiss ein paar Straßen weiter würde allerdings nicht mal hingehen, wenn sie Zeit hätte, sagt sie. „Ob die nun kommt oder in China fällt ein Sack Reis um, ist dasselbe. Ändert sich doch sowieso nichts“, brummt sie und verschwindet in der Küche. Die Familie von Kiedrowski hingegen ist mit dem Tag jetzt schon zufrieden. Sie betreiben den Kiosk im Kreiskrankenhaus Prignitz, Siegfried von Kiedrowski ist in der CDU, seine Frau Karina war es einmal. Das Wichtigste jedoch: Sie haben die Erlaubnis zum Bratwurst- und Getränkeverkauf. Karina von Kiedrowski darf die Getränke servieren, wenn die Kanzlerin kommt. Und ganz allmählich füllt sich am Nachmittag auch der Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus. Die Mitglieder der Prignitzer CDU werden mit „Ordner“- Binden ausgestattet. Kreisgeschäftsführer Siegmar Kelm verteilt Plakate „Gemeinsam erfolgreich in Europa“. Über 600 Stück hat ihm die Bundes-CDU in die Kreisgeschäftsstelle geschickt. "Die will doch keiner“, sagt er, trägt den schweren Stapel aber dennoch in die Zone für geladene Gäste. Besser gehen die orangefarbenen Strohhüte, die durchaus datschentauglich scheinen. Auch mit Kaffeepulver und Wundpflaster punkten die Wahlkämpfer.
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