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13.07.2015 | Der Prignitzer 11.7.2015 / Birgit Hamann
Initiative sammelt Unterschriften für Petition und will Demo organisieren / Forderung: Verwaltungssitz darf nicht aus der Prignitz verschwinden
PERLEBERG „Wir sind diejenigen, die gegen den Konjunktiv antreten, gegen ‘man müsste, man sollte, man könnte …‘“, skizziert Rainer Harms aus Sükow das Anliegen einer vor kurzem gegründeten Initiative. Sie hat es sich
zur Aufgabe gemacht, den Sitz der Kreisstadt auch künftig – nach einer möglichen Gebietsreform – in der Prignitz zu behalten. Konkret in Perleberg.
Dafür werden bereits per Online-Petition Unterschriften gesammelt. 3000
sind das Ziel – 472 schafften die engagierten Bürger, die keiner politischen oder sonstigen Organisation verpflichtet sind, bereits in relativ kurzer
Zeit (Stand: Freitagnachmittag). Unterschriften-Sammellisten sollen in Kürze auch in Perleberger Geschäften, Autohäusern, Gaststätten, Praxen, Kanzleien und im Schützenhaus ausliegen, so Heinz Brüggemann aus
Rohlsdorf.
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10.07.2015 | Der Prignitzer 10.7.2015 / Benjamin Lassiwe
CDU stellt Antrag und kritisiert Regierungslager für eingeschlagenen Weg
POTSDAM Wie geht es mit Brandenburgs Schulen weiter? Nachdem die Linkspartei vor kurzem in einem Positionspapier den Einstieg in die Gemeinschaftsschule forderte, konterte gestern die CDU. Mit einem Antrag
im Potsdamer Landtag versuchte die stärkste Oppositionsfraktion, die Landesregierung zu einem „Schulfrieden“ zu bewegen. Statt weitere
Experimente und Pilotprojekte zu starten, sollten die verfügbaren Lehrkräfte
lieber zur Absicherung des Unterrichts im bestehenden System eingesetzt werden. „Wir haben immer mehr Kinder in immer größeren Klassen“, beklagte der CDUBildungsexperte Gordon Hoffmann. „In Perleberg müssen Gymnasiasten sogar in eine andere Stadt fahren, weil kein dritter Zug am
Gymnasium eingerichtet wird.“ Doch statt solche Probleme zu lösen, würde die Linke die „Kopfgeburt der Einheitsschule“, einen „verstaubten
Klassiker aus der ideologischen Trickkiste“, propagierten. „Das ist nicht die große Lösung, das ist ganz großer Blödsinn“, so Hoffmann. Für die Bildungsexpertin der Linken, Kathrin Danneberg, war das ein gefundenes
Fressen. „Wenn Sie Schulfrieden meinen, meinen Sie Stagnation – alles bleibt, wie es ist, und führt im schlimmsten Fall zum Schulfriedhof“, so Dannenberg. Wenn sich die Gesellschaft verändere, müsse sich auch die Schule verändern. „Wir wollen Chancengleichheit und ein langes gemeinsames Lernen in einer Schule“, sagte Dannenberg. Für Kinder gebe es nichts Besseres, als voneinander zu lernen.
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18.06.2015 | Der Prignitzer 18.6.2015 / Benjamin Lassiwe
Gordon Hoffmann will für jede Schule einen Partner / Ministerium kündigt Konzept zur Berufsorientierung für den Herbst an

Brandenburgs CDU will die Berufsvorbereitung von Schülern verbessern. Auf Initiative des Prignitzer Bildungspolitikers Gordon Hoffmann beschloss die CDU-Fraktion im Landtag ein Positionspapier, dass angesichts des Fachkräftemangels und von 1000 unbesetzten Ausbildungsplätzen eine verbesserte Berufsorientierung für Jugendliche fordert. „Umso früher das Berufsleben in der Schule eine Rolle spielt, umso früher erkennen die Kinder und Jugendlichen ihre Chancen in der regionalen Wirtschaft“, sagte Hoffmann. Die CDU wolle dabei vor allem auf Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen setzen. Vielerorts gebe es bereits erfolgreich laufende Schulpartnerschaften von Betrieben.

Im ländlichen Raum, etwa in der Prignitz oder der Uckermark, wo es weniger Unternehmen gebe, könnten auch Oberstufenzentren den Schulen bei der Vermittlung ihrer Schüler etwa in Praktika behilflich sein. Oberstufenzentren sollten zu „regionalen Kompetenzzentren für Berufsorientierung“ werden und Oberschulen bei Organisation und Durchführung der Praktika Unterstützung anbieten, schwebt Hoffmann vor.

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16.06.2015 | Der Prignitzer 16.6.2015 / Benjamin Lassiwe
Regionale Politiker befürworten dauerhafte Aufnahme in den Fahrplan Wittenberge/Berlin
Der erste Nachtzug von Berlin nach Wittenberge war ein Erfolg. 163 Fahrgäste nutzten ihn am frühen Sonntag. Unser Reporter begleitete sie, auch der Rbb drehte eine Reportage, strahlte sie am Sonntagabend aus. Gestern machten Prignitzer Landespolitiker deutlich, dass sie die Nachtzug-Pläne unterstützen wollen. Nach der ersten Probefahrt des RE2 sprachen sie sich für die Einführung eines regelmäßigen Zugangebotes aus. „Das Ergebnis schon der ersten Fahrt zeigt eindeutig, dass ein Bedarf da ist“, sagte der CDU-Politiker Gordon Hoffmann. „Das gilt besonders, wenn man bedenkt, dass dieser Zug gar nicht im Fahrplan stand und ihn längst nicht alle potenziellen Reisenden kannten.“ Die Landesregierung sei aufgefordert, das Angebot zu verstetigen - „und zwar nicht zu Lasten anderer Verkehrsangebote in der Region." Hoffmann erklärte, auch er selbst erlebe immer wieder, dass es nach Abendterminen in Berlin oder Potsdam schwer sei, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Region zu kommen. Er benutze deswegen oftmals das Auto. Ganz ähnlich äußerte sich der Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Landtag, Thomas Domres. „Ich halte die Nachtverbindung unbedingt für notwendig“, sagte Domres unserer Zeitung. „Ich wäre sehr, sehr froh, wenn die Testfahrten ergäben, dass das Angebot verstetigt werden kann.“ Der Landtagsabgeordnete kündigte an, auch selbst an einer der nächsten Testfahrten teilzunehmen.
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10.06.2015 | Der Prignitzer 10.6.2015 / Lars Reinhold
Die Prignitzer Landtagsabgeordneten zur Zweizügigkeit am Perleberger Gymnasium Perleberg

63 Erstanmeldungen liegen für das nächste Schuljahr am Perleberger Gymnasium vor. Das Schulamt plant deshalb, nur zwei siebente Klassen einzurichten und mehrere Schüler an das Wittenberger Gymnasium zu verweisen. Es drohen lange Fahrwege und in beiden Städten Klassen an der Kapazitätsgrenze. Der „Prignitzer“ sprach mit den Landtagsabgeordneten Holger Rupprecht (SPD), Thomas Domres (Linke) und Gordon Hoffmann (CDU) über die Situation.
 

Verständnis für den Ärger in den Familien
 

„Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, festzuhalten, dass das Perleberger Gymnasium nicht in seinem Bestand gefährdet ist, weil es ein Jahr lang zweizügig läuft“, versucht Holger Rupprecht die Wogen zu glätten. „Natürlich verstehe ich den Ärger der Eltern bezüglich der Fahrwege und der größeren Klassen. Allerdings muss man auch den Zwang sehen, unter dem das Schulamt steht. Karl-Heinz Kowalzik hat ein Budget, mit dem muss er das Schuljahr organisieren. Sein Spielraum ist klein.“

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04.06.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 4.6.2015 / Michael Beeskow
Schulrat begründet Ablehnung einer dritten Klasse am Arnold-Gymnasium
Perleberg – Enttäuscht wurden am Dienstagabend nicht nur die Hoffnungen
auf eine dritte siebente Klasse am Perleberger Gymnasium, ernüchtert wurden auch alle Schüler, Eltern und Lehrer, denen Bildung am Herzen liegt.
Auf der Tagesordnung des Kultur- und Schulausschusses des Landkreises stand das sogenannte Ü-7-Verfahren: die Einrichtung siebenter Klassen an den Oberschulen und Gymnasien in der Prignitz. Der Ausschussvorsitzende
Gordon Hoffmann (CDU) hatte dazu Karl-Heinz Kowalzik eingeladen. Er leitet jene Behörde, die über die Genehmigungen der siebenten Klassen entscheidet: die Regionalstelle des Landesamtes für Schule und Lehrerbildung in Neuruppin, also im Prinzip das frühere Staatliche Schulamt.
Der Schulrat lieferte sehr anschaulich die von Perlebergern geforderte
Begründung, warum trotz ausreichender Anmeldungen für drei siebente Klassen nur zwei genehmigt werden. Das „Schüleraufkommen“, die Zahl der Schulen und die „Bewirtschaftung mit Lehrerstellen“ werden in ein rechnergestütztes Schulorganisationsprogramm eingegeben. „Wir geben
uns richtig Mühe bei der Berechnung, um im Stellenrahmen zu bleiben“, so Karl-Heinz Kowalzik. Wie er deutlich machte, hätte es auch das Pritzwalker Gymnasium treffen können. Wie am Perleberger Gymnasium haben sich dort
65 Schüler angemeldet. Aber weil das Gymnasium in Wittstock bei nur zwei Klassen in Pritzwalk die überzähligen Schüler nicht hätte aufnehmen können, schied diese Möglichkeit aus. Das Wittenberger Gymnasium kann hingegen fünf Schüler aus Perleberg aufnehmen, die bei der Bildung von zwei Klassen übrig bleiben. Die Behörde ist bereit, von der Richtfrequenz
von 27 Schülern pro Klasse abzuweichen und will 30 Schüler zulassen. Aufgrund der „Frequenzüberschreitung“ erhält das Gymnasium „zusätzliche Teilungsstunden“, sodass den Schülern in Kursen von jeweils 20 drei Sprachen angeboten werden können. Veit Goralczyk-Pehl, der Leiter des Perleberger Gymnasiums, kritisierte, dass durch die hohe Schülerzahl in den Klassen eine ungleiche Situation gegenüber anderen Schulen geschaffen werde. „So ein armes Land sind wir nicht, um nicht noch eine Klasse finanzieren zu können.“ Hartmut Schneider (SPD) warf dem Schulrat vor: „Sie
verstecken sich hinter Zahlen.“ Die Bürgermeisterin Annett Jura sprach sich dafür aus, gemeinsam noch einen Anlauf zu unternehmen, um die fehlenden 1,5 Lehrerstellen genehmigt zu bekommen. Karl-Heinz Kowalzik entgegnete,
das Landesamt habe auf die Einhaltung von Recht und Gesetz zu achten, also auf die Einhaltung des Haushaltsgesetzes.
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04.05.2015 | Der Prignitzer 2.5.2015 / Hanno Taufenbach
Gordon Hoffmann besuchte Argentinien, traf Schüler und Kommunalpolitiker zu einem Erfahrungsaustausch Prignitz

Bürgerinitiativen sind in Argentinien unbekannt. Auch freiwillige Feuerwehren kennt man in dem südamerikanischen Land nicht. Und Kommunalpolitiker arbeiten ebenfalls nicht ehrenamtlich, sondern ab einer Stadtgröße von 10 000 Einwohnern bekommen sie monatlich ein ansehnliches Salär. Der Prignitzer CDU-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Gordon Hoffmann ist auch zwei Wochen nach seiner Rückkehr aus Argentinien noch immer beeindruckt von den dortigen Erfahrungen.

Über die Konrad Adenauer Stiftung (KAS) reiste er in das Land, welches acht Mal so groß wie Deutschland ist, aber nur 40 Millionen Einwohner hat, davon leben allein 15 Millionen in der Hauptstadt Buenos Aires.

Ein paar nette Urlaubstage am Rio de la Plata sehen anders aus. Hoffmann winkt müde ab. 14 Stunden dauert der Flug, vier Tage waren voll gepresst mit Konferenzen. Diskussionen und Schulbesuchen. Zeit für Sehenswürdigkeiten und den Naturschönheiten des Landes blieb da nicht, sagt er. „Aber es hat mich interessiert und so eine Reise erweitert immer den eigenen Horizont.“

Im Kern ging es um die Zivilgesellschaft, für deren Aufbau sich die KAS engagiere. Während in Deutschland kaum noch etwas ohne Ehrenamt überleben kann, jeder Sport- oder Kulturverein auf das Engagement der Freiwilligen angewiesen ist, kennt man dieses Modell in Argentinien noch fast gar nicht, sagt Hoffmann.

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27.04.2015 | Der Prignitzer 27.4.2015 / Benjamin Lassiwe
Prignitz

Neben Ingo Senftleben wählte die Landes-CDU am Sonntag vier stellvertretende Landesvorsitzende. Mit 179 von 210 abgegebenen Stimmen erzielte dabei der Prignitzer CDU-Bildungspolitiker Gordon Hoffmann das beste Ergebnis. Benjamin Lassiwe sprach mit ihm.

Herr Hoffmann, warum übernehmen Sie das Amt des stellvertretenden Parteivorsitzenden?

Mir macht es Spaß, da mitzuarbeiten. Ich bin ja in der Politik, weil ich gerne Dinge mitgestalten möchte. Dafür muss man Verantwortung übernehmen: Das mache ich als Prignitzer Landtagsabgeordneter, das habe ich aber auch seit 2007 als Beisitzer im Landesvorstand gemacht. Und das möchte ich jetzt als stellvertretender Landesvorsitzender weitermachen. 

Was fordern Sie konkret?

Wir setzen uns für leistungsorientierte und gerechte Bildung in Brandenburg ein. Wir wollen dem Unterrichtsausfall an den Schulen beherzt den Kampf ansagen. Wir wollen mehr und auch jüngere Lehrer in die Schulen holen und nicht nur die ersetzen, die sowieso in den Ruhestand treten. Und wir müssen uns auf die Fahnen schreiben, dass wir ein Bildungssystem auf die Beine stellen, in dem alle Schüler entsprechend ihrer Begabung gefördert werden. 

Die Brandenburger CDU gilt in der Öffentlichkeit trotzdem als zerstritten. Wie schaffen Sie es, dieses Bild zu korrigieren?

Wir haben mit diesem Parteitag bereits ein sehr gutes Signal gesetzt. Ingo Senftleben hat ein tolles Ergebnis bekommen, die anderen Kandidaten ebenso. Ich habe den Eindruck, dass wir derzeit nicht zerstritten sind.

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23.04.2015 | MAZ - Prignitz-Kurier 23.4.2015 / Michael Beeskow
Prignitzer Kreistag berät über einen Eilantrag
Perleberg – Einen Abstand für Windräder von 1000 Metern von der Wohnbebauung hält der Wirtschafts- und Bauausschuss des Prignitzer Kreistages für unzureichend. Vielmehr soll das Land Brandenburg zur Einführung einer 10- H-Regelung aufgefordert werden. Nach dem einstimmigen Ausschussbeschluss gilt es als wahrscheinlich, dass sich der
Kreistag in seiner Sitzung am 25. Mai für einen Eilantrag an den Landtag ausspricht. Die Initiative geht von der CDUFraktion aus. Deren Vorsitzender
Andreas Giske fordert einen Schutz der Bürger vor immer höher werdenden
Windrädern: „Im Landkreis wird eine Vielzahl von Windindustriegebieten
mit über 200 Meter hohen Windindustrieanlagen ausgewiesen.“ Mit einer
solchen Höhe erreichen sie die Panoramahöhe des Berliner Fernsehturms.
Bis zu 1000 Meter sollen diese Anlagen an Dörfer und Städte herangebaut werden können. „Die Menschen können und wollen mit einer derartigen Bedrängung und den daraus resultierenden Belastungen nicht leben“,
erklärt Andreas Giske zum Antrag. Daher verlangt er eine 10-H-Regelung, wonach entsprechend der Höhe der Windräder ein zehnfacher Abstand gewahrt bleiben soll. Schon eine 150 Meter hohe Anlage dürfte der Wohnbebauung dann nicht näher als 1500 Meter kommen. Als Folgen eines
überzogenen Ausbaus der Windkraft im Landkreis führt er gesundheitliche
Beeinträchtigungen an etwa aufgrund der Lärmbelastung und der Schlagschatten, Zerstörung der Landschaft sowie Verlust der Grundstückswerte. Dies könne die negative demografische Entwicklung nur verschärfen. Die Prignitz ist schon jetzt mit 270 Megawatt der Landkreis mit
dem größten Windenergieaufkommen im Land Brandenburg. Bundesweit
liegt der Kreis an dritter Stelle. Lediglich zwei niedersächsische Kreise mit Off-Shore-Parks vor der Küste bringen es auf ein noch größeres Windenergieaufkommen.
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18.04.2015 | Der Prignitzer 18.4.2015 / Hanno Taufenbach
18.04.2015 | Artikel des Prignitzer

Entschieden ist noch nichts, doch die bereits vor einem Jahr diskutierte Variante einer Kreisfusion zwischen Prignitz und dem Havelland mit Teilen von Ostprignitz-Ruppin scheint zumindest im zuständigen Innenministerium weiterhin Freunde zu haben. Anders lassen sich Informationen unserer Zeitung über eine interne Runde zwischen SPD-Landräten und Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) schwerlich interpretieren.

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