Presse
23.04.2018, 11:02 Uhr | Der Prignitzer 23.4.2018 / Rene Hill
Landjugend geht in die Offensive
Jungen und Mädchen besuchen Senioren, streichen, räumen im Wald auf und gestalten das Umfeld einer Kirche bei der 48-Stunden-Aktion
GROß PANKOW Auch in diesem Jahr beteiligen sich die Jungen und Mädchen der Jugendclubs in Lindenberg, Groß Pankow und Groß Langerwisch an der 48-Stunden-Aktion. Bei dieser bundesweiten Initiative der Landjugend sind die Einrichtungen der Berlin-Brandenburgischen Landjugend
natürlich mit dabei. Zwei Projekte hatte sich der Club Lindenberg vorgenommen. „Am Freitag gab es den Auftakt in der ambulanten Seniorenpflege in Hoppenrade mit einem Spielenachmittag“, sagt Betreuerin Else Rösner. „Wir haben mit den älteren Leuten ,Mensch ärgere dich nicht’, Mikado und Memory gespielt“, ergänzt Leonie Schweitzer. Am Sonnabend nun sind sie mit Pinsel und Farbdose ausgerüstet, um das Tor am Dorfgemeinschaftshaus, in dem sich auch ihr Club befindet, zu streichen. Unterstützung erhalten die Kinder von Ortsvorsteherin Bärbel Beer, die seitens
des Ortsbeirates für die Materialien und die Getränke sorgte. Acht Kinder und Jugendliche sind mit Sozialarbeiter Carsten Pusch und zwei weiteren
Unterstützern der Landjugend im Wald kurz vor dem Ortseingang von Groß Pankow zu finden. „Wir selbst hatten den Vorschlag, die Natur vom Unrat zu befreien“, sagt Domenik Ristau. „Wenn wir hier im Wald unterwegs sind, dann sehen wir oft, was hier alles herumliegt und was so mancher Erwachsener hier liegen lässt“, so Lukas Knitter. Hier hat sich eine richtige kleine Müllkippe
entwickelt. Die blauen Säcke, mit denen die Jungs und Mädchen den Wald durchkämmen, sind schnell gefüllt. Daneben finden sie auch größere Gegenstände, wie das Drahtgeflecht eines Bettes oder Dachpappe. Alles wird gesammelt und an einen Ort gebracht, von wo aus es der Bauhof der Gemeinde abholt. Die Groß Langerwischer Truppe ist nach Helle gefahren.
Betreuerin Antje Saldsieder freut sich, dass 15 Kinder mitmachen. Die kommen nicht alle aus dem Club. Spontane Hilfe kam von Kindern des benachbarten Hofes Hildebrandt. Auch ein Dorfbewohner sowie ein Mitglied des Gemeindekirchenrates war mit dabei, denn die Groß Langerwischer haben sich die Kirche und die Freifläche herum als
Pflegeobjekt ausgesucht. Pfarrer Klaus-Dieter Hanack hat dem Projekt zugestimmt. Und so putzen die Kinder zwischen sechs und 14 Jahren in der Kirche Staub, reinigen die Turmtreppe, ästen die Tannen aus und legen eine Bienenwiese an. Unterstützung gibt es dabei auch vom Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke (CDU), der nach Helle gekommen ist, um sich ein Bild von der diesjährigen 48-Stunden-Aktion zu machen. Er ist begeistert von diesem Zusammenspiel zwischen Kindern,
Eltern, Dorfbewohnern und der Kirche. Und dass dieses funktioniert, beweist dann noch Heike Hildebrandt, die spontan vier ihrer Pferde sattelt, um mit den Kindern über den Kirchhof zu reiten. Am Abend beim gemütlichen Grillen im Lindenberger Club kann Carsten Pusch feststellen, dass alle Projekte erledigt
sind und die Jungen und Mädchen einmal mehr etwas in den Dörfern bewegt und geschaffen haben. Renè Hill

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